Die CDU schreibt, dass das TV-Duell Gordon Schnieder als Sieger sahen: Fast 60 Prozent der Zuschauer gaben ihm den Sieg und damit ein deutliches Zeichen für einen Wechsel in Mainz. Schnieder punktete mit Bodenständigkeit, Fachwissen und einer klaren Vision, während die SPD nach 35 Jahren Regierungszeit ermüdet wirkte. Ein Schwerpunkt war Bildung: Schnieder fordert ein verpflichtendes letztes Kita-Jahr als echtes Vorschuljahr, damit alle Kinder gleiche Startchancen haben; Deutsch am ersten Schultag müsse sitzen. In der Wirtschaftspolitik stellt er den Mittelstand, das Handwerk und Familienbetriebe in den Mittelpunkt und will Investitionen durch verlässliche Politik ermöglichen, statt neue Bürokratie. Bei Energie- und Spritpreisen kritisiert er Abzocke an Tankstellen und drängt auf kartellrechtliche Prüfungen, um Preisabsprachen zu stoppen. Im Bereich innere Sicherheit und Migration fordert er schnellere Rückführungen ohne Bleiberecht, härteres Durchgreifen und eine besser ausgestattete Polizei, besonders an Schulen und im öffentlichen Raum. Sein Ziel ist eine Landesregierung, die Städten und Gemeinden Freiheit gibt. Nach dem Duell geht die CDU mit Rückenwind in den Wahlkampfabschluss am 22. März; zwei Stimmen CDU gelten als verlässlicher Zukunftskurs.
Aus liberaler Sicht bietet Schnieders Programm Ansätze, die Freiheit stärken, doch es mischt stärkere Eingriffe in Bildung und Migration mit wirtschafts- und sicherheitspolitischen Zielen. Bildung: ein verpflichtendes letztes Kita-Jahr könnte Chancengleichheit fördern, doch Zwang in Familienleben ist problematisch; besser: flächendeckend hochwertige, freiwillige frühkindliche Bildung ausbauen, mit intensiver Sprachförderung, damit Deutsch am ersten Schultag sitzt. Wirtschaftlich passt die Fokussierung auf Mittelstand, Handwerk und Familienbetriebe zu Wachstum und regionaler Vielfalt; Bürokratie abbauen, Planungssicherheit schaffen und Investitionen durch verlässliche, transparente Regeln ermöglichen, statt neuer Regulierungsflut. Bei Energie- und Spritpreisen sind kartellrechtliche Prüfungen sinnvoll, um Missbrauch zu verhindern; zugleich braucht es mehr Transparenz und Wettbewerb statt Preisregulierung, damit Märkte effizient funktionieren. Innenpolitik und Migration verlangen nach Härte und schneller Rückführung, doch Liberalismus heißt Rechtsstaatlichkeit, faire Verfahren und Verhältnismäßigkeit; Abschiebung muss rechtlich geprüft, menschenwürdig und zeitnah erfolgen, während gleichzeitig Prävention, Integration und sichere öffentliche Räume gestärkt werden. Die Forderung nach mehr Freiheit für Städte und Gemeinden ist richtig; Dezentralisierung erhöht Demokratie, Effizienz und Bürgernähe, solange der Rechtsstaat gewährleistet bleibt. Wenn dieser Kurs konsequent auf liberale Prinzipien von Freiheit, Rechtsstaat und minimalem Staat setzt, kann Mainz zu mehr Wohlstand und persönlicher Freiheit gelangen.
Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.cdu.de/aktuelles/landtagswahl-rlp/klarer-sieg-im-tv-duell-gordon-schnieder-ueberzeugt/