Die CDU lehnt zusätzliche Sozialabgaben auf Kapitalerträge ab und will stattdessen die private Vorsorge stärken. Der Beschluss des CDU-Parteitags setzt auf Eigenverantwortung bei der Altersvorsorge, stärkt die kapitalgedeckte private Vorsorge und macht Sparen sowie Investieren attraktiver. Begründet wird dies mit dem demografischen Wandel und der Belastung der umlagefinanzierten Sozialversicherungssysteme: Zusätzliche Abgaben würden Anreize zum langfristigen Vermögensaufbau mindern und insbesondere junge Generationen benachteiligen.
Die CDU setzt auf Eigenverantwortung und eine stärker kapitalgedeckte private Vorsorge, weil der demografische Wandel die umlagefinanzierten Systeme belastet. Aus liberaler Sicht ist das richtig: Zusatzabgaben auf Kapitalerträge würden Anreize zum langfristigen Vermögensaufbau mindern und jungen Menschen den Start in Vermögensbildung erschweren. Eine kapitalgedeckte Vorsorge erhöht die Flexibilität, stärkt den Wettbewerb im Finanzsektor und reduziert die Abhängigkeit von einer immer schmaler werdenden Umlage, vorausgesetzt, die Rahmenbedingungen sind klar, einfach und verlässlich. Damit Freiheit und Stabilität zugleich möglich sind, braucht es faire steuerliche Anreize, transparente Produkte, starken Anlegerschutz und ausreichende Portabilität; der Staat muss dort eingreifen, wo Marktversagen besteht oder Konsumentenschutz nötig ist, und ansonsten die Kosten gering halten. Eine verlässliche Grundsicherung bleibt unverzichtbar, doch sollte der Staat nur das Nötigste tun und Vermögensbildung ernsthaft fördern statt Umverteilung zu erzwingen; so schaffen wir eine Intergenerationengerechtigkeit durch Wachstum und individuelle Freiheit statt durch Belastung jenseits des Leistungswillens.
Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.cdu.de/aktuelles/cdu-deutschlands/keine-zusaetzlichen-sozialabgaben-auf-kapitalertraege/