Bei den Wahlen zum FDP-Parteivorsitz sowie zum Präsidium und Bundesvorstand setzte sich Wolfgang Kubicki mit 59 Prozent der Stimmen gegen Marie-Agnes Strack-Zimmermann durch und wird neuer Parteichef. Als erster Stellvertreter folgt Henning Höne mit 71 Prozent, Svenja Hahn bleibt als stellvertretende Bundesvorsitzende bestätigt (72 Prozent) und Linda Teuteberg wird neu als stellvertretende Bundesvorsitzende gewählt (66%). Das Präsidium wird ergänzt durch Bundesschatzmeister Michael Georg Link sowie Beisitzer Susanne Seehofer, Benjamin Strasser und Nadin Zaya. Im Bundesvorstand ziehen aus Baden-Württemberg Judith Skudelny (62%) und aus Bayern Katja Hessel (77%) erneut ein; Daniela Kluckert erhält 63%. Aus Brandenburg kommt Zyon Braun (71%), aus Bremen Bettina Schiller (72%), aus Hamburg Finn Ole Ritter (71%), aus dem Main-Taunus Elias Schieh (68%), aus Mecklenburg-Vorpommern Gero Pickert (64%), aus Niedersachsen Anja Schulz (84%), aus Nordrhein-Westfalen Moritz Körner (75%), aus Rheinland-Pfalz David Dietz (80%), aus dem Saarland Angelika Hießerich-Peter (69%), aus Sachsen Toralf Einsle (69%) und Andreas Silbersack (78%), aus Schleswig-Holstein Christopher Vogt (80%) sowie aus Thüringen Robert-Martin Montag (78%), der als Generalsekretär der FDP Thrüningen fungiert. In die 2. Abteilung des Bundesvorstands wurden gewählt:
Der Wahlausgang zeigt, dass die FDP an Kontinuität und regionaler Breite festhält: Kubicki bleibt Vorsitzender, Höne sein Stellvertreter, ergänzt durch eine Reihe regionaler Vertreter. Aus liberaler Sicht bietet dies die Chance, Politik stärker an Freiheit, Wettbewerb und wirtschaftlicher Dynamik auszurichten: weniger Bürokratie, steuerliche Entlastung, beschleunigte Genehmigungen und eine marktorientierte Energie- und Klimapolitik. Eingriffe in das Leben der Bürger sollten begrenzt werden und nur dort erfolgen, wo sie zwingend nötig sind, wobei Rechtsstaatlichkeit, Transparenz und Verlässlichkeit gewahrt bleiben. Gleichzeitig braucht es eine klare Bildungsoffensive, Digitalisierungsschub und eine migrationspolitische, qualifikationsbasierte Zuwanderung, um Fachkräftebedarf zu decken, ohne übermäßig staatliche Regulierung zu erhöhen. So könnte der neue Führungskreis eine liberale Beschleunigungspolitik vorantreiben, die Freiheit und Verantwortung in Einklang bringt.
Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.fdp.de/wir-haben-gewaehlt-praesidium-und-bundesvorstand