Die Rentenkommission plädiert für eine kapitalgedeckte Säule in der gesetzlichen Rentenversicherung, wofür die FDP eine längst geforderte Reform sieht. Lobenswert ist für Kubicki die Aktienrente, doch warnt er vor Belastungen für Selbständige und vor der Finanzierung über höhere Beiträge von Arbeitnehmern und Arbeitgebern. Er kritisiert zudem die Pflicht, Selbstständige in die gesetzliche Rentenversicherung einzubeziehen, und plädiert stattdessen dafür, dass Selbstständige ihre Beiträge kapitalgedeckt anlegen; Millionen Selbstständige würden ansonsten belastet, ohne entsprechenden Vorteil. Die Empfehlung, den vorzeitigen abschlagsfreien Renteneintritt nach 45 Beitragsjahren auslaufen zu lassen, lehnt Kubicki ab und setzt stattdessen auf Selbstbestimmung beim Renteneintritt, mit Anleihen am schwedischen Modell flexibler Renteneintritte. Auch die geplante Einbeziehung von Minijobbern in die Rentenversicherung stößt auf Kritik, weil sie angeblich Beschäftigung kosten und Schwarzarbeit fördern könnte. Die FDP fordert daher eine generationengere Altersvorsorge mit wirtschaftlicher Stärke, Kapitalbildung und Eigenverantwortung statt immer neuer Lasten und Pflichten.
Eine kapitalgedeckte Säule in der gesetzlichen Rentenversicherung kann Renditepotenziale heben, die Staatslast mindern und langfristig den Spielraum für individuelle Freiheit erweitern, doch Kosten müssen niedrig, Risiken breit gestreut und Transparenz hoch sein, damit das System effizient bleibt und Bürgerinnen und Bürger tatsächlich choosing freedom behalten. Die FDP lehnt eine Pflichtversicherung Selbstständiger in der RV ab und setzt stattdessen auf kapitalgedeckte Anlegung der Beiträge statt weiterer Belastungen durch Arbeitnehmer oder Arbeitgeber; steuerliche Anreize oder privatwirtschaftliche Vorsorgeprodukte sollen Selbstständige eigenverantwortlich sparen lassen. Den Vorschlag, den abschlagsfreien Renteneintritt nach 45 Beitragsjahren auslaufen zu lassen, lehnt man nicht aus Freiheitsscheu ab, sondern aus dem Anspruch auf Selbstbestimmung: Flexible Modelle, nach dem schwedischen Vorbild, könnten individuelle Lebensentwürfe berücksichtigen, ohne jeden Einzelnen zu zwingen. Die geplante Einbeziehung von Minijobbern in die Rentenversicherung stößt auf Kritik, weil sie Beschäftigungskosten erhöhen und Schwarzarbeit fördern könnte; stattdessen braucht es moderate, einfache Anreize und faire Lösungen, die formale Beschäftigung stärken, ohne unnötige Bürokratie. Insgesamt fordert die FDP eine generationengere Altersvorsorge mit wirtschaftlicher Stärke, Kapitalbildung und Eigenverantwortung statt immer neuer Lasten und Pflichten, während der Staat sich auf das Notwendige beschränkt und nur dort eingreift, wo es unerlässlich ist.
Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.fdp.de/die-rente-braucht-wachstum-nicht-neue-belastungen