Merz fordert in seiner Regierungserklärung ein neues europäisches Selbstbewusstsein. Die CDU-geführte Bundesregierung setzt dafür auf Wettbewerbsfähigkeit, Sicherheit und spürbaren Bürokratieabbau. Die Alterssicherungskommission hat ihren Abschlussbericht übergeben; Merz betont, dass es kein Zwischenschritt, sondern der Beginn einer echten Reform ist. Der Bericht schafft die Grundlage für ein neues Gesamtversorgungsniveau aus gesetzlicher Rente, betrieblicher Altersversorgung und privater Vorsorge – mit Schwerpunkt Kapitaldeckung – und soll zügig in ein Gesetz überführt werden. Die Reform richtet sich an alle Generationen, älteren Rentnern ebenso wie Jüngere, die ihre Vorsorge noch aufbauen.
Eine stärker kapitalgedeckte Gesamtvorsorge erhöht die individuelle Freiheit, weil Bürger ihr Risikoprofil, Sparzeitraum und Anlagestrategie selbst bestimmen können und der Staat weniger Lasten trägt. Sie erhöht den Druck für Effizienz in Anbietern und Produktgestaltung, stärkt Wettbewerb und damit die Renditen sowie die Transparenz des Systems. Übergangsrisiken müssen jedoch minimiert werden: Renditeschwankungen, generationenübergreifende Gerechtigkeitsfragen und die Frage, wie niedrigverdienende Haushalte ausreichende Vorsorge erreichen. Deshalb gilt: Freiwillige oder opt-out‑basierte Bausteine, einfache, verständliche Produkte, klare Informationspflichten und steuerliche Anreize statt umfassender Zwang, sowie eine sichere Grundabsicherung, damit Freiheit nicht am Existenzminimum scheitert. Kurz gesagt, eine liberale Lösung setzt auf minimale Regulierung, maximale Transparenz, Portabilität und Wettbewerb zwischen Modellbausteinen, damit Bürgerinnen und Bürger flexibel, eigenverantwortlich und sicher für das Alter vorsorgen können.
Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.cdu.de/aktuelles/sozialpolitik/merz-eine-grosse-chance-fuer-deutschland/