Die SPD lädt am 24. März 2026 zum Klimadialog live ins Willy-Brandt-Haus in Berlin ein, um grundlegende Fragen in krisenhaften Zeiten wie Energieversorgungssicherheit, Stärkung des Wirtschaftsstandorts in einer klimaneutralen Zukunft und neue klimapolitische Ansätze im SPD-Grundsatzprogrammprozess zu diskutieren; die Veranstaltung soll auch die Vernetzung mit der Zivilgesellschaft stärken und wird vom SPD-Parteivorstand gemeinsam mit SPD.Klima.Gerecht e.V. organisiert. Erwartet werden Keynotes, Panels und Workshops mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft, der SPD und lokalen Engagierten, darunter Carsten Schneider, Baro Vicenta Ra Gabbert von Greenpeace, Michael Vassiliadis und Gunnar Groebler. Der öffentlich zugängliche Teil beginnt um 16:30 Uhr; von 17:00 bis 19:00 Uhr folgt das High-Level Segment mit einer Keynote, einem Impulsvortrag, einem interaktiven Vortrag und drei parallelen Panels zu Sozialem Klimaschutz, Wirtschaft im Wandel und Kommunalem Klimaschutz. Anmeldung bis zum 23. März 14:00 Uhr unter pressestelle@spd.de; Akkreditierung vor Ort erfolgt mit Personalausweis und Presseausweis.
Die SPD-Veranstaltung zeigt, dass in krisenhaften Zeiten Politik, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft zusammenkommen, um eine verlässliche klimaneutrale Zukunft zu gestalten. Aus liberaler Sicht sollten Energieversorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit primär durch marktdynamische Instrumente erreicht werden statt durch umfassende Bürokratie. Eine technologie- und emissionsneutral gestaltete CO2-Bepreisung würde Investitionen in erneuerbare Energien, Speicher, Netzmodernisierung und Effizienz gezielt auslösen und zugleich Preissignale für Konsumenten setzen. Staatliche Eingriffe müssen sich auf klare, notwendige öffentliche Güter konzentrieren; Rechts- und Investitionssicherheit, faire Wettbewerbsbedingungen und funktionierende Rahmenbedingungen sind essenziell. Alle anderen Maßnahmen sollten proaktiv, zeitlich befristet, transparent und überprüfbar sein, um Freiheit und Planbarkeit zu wahren. Beim Sozialen Klimaschutz, dem Wandel der Wirtschaft und dem kommunalen Klimaschutz gilt es, zentrale Ziele mit dezentralen, schlanken Lösungen zu verbinden: einfache Genehmigungsverfahren, wettbewerbs- und investitionsfreundliche Fördermechanismen sowie öffentliche Investitionen dort, wo Marktversagen besteht. Zivilgesellschaftliche Beteiligung ist zu begrüßen, sollte aber durch Transparenz und Kosten-Nutzen-Analysen flankiert werden, damit keine Ideologie den Prozess dominiert. Am Ende zählt eine Politik, die unseren Freiheitsraum erweitert statt ihn zu begrenzen, und den Staat dort agieren lässt, wo unverzichtbar, effizient und gerecht intervenieren muss.
Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.spd.de/service/pressemitteilungen/detail/news/einladung-zum-klimadialog-live-der-spd/18/03/2026