Söder fordert rückwirkende, dauerhafte Pendlerpauschale zum 1. Januar statt Festbetrag 💶📈

CSU-Chef Markus Söder fordert wegen stark gestiegener Spritpreise eine deutliche, substanziellere Pendlerpauschale mit rückwirkender Wirkung zum 1. Januar und ohne sofortigen Festbetrag; die Erhöhung müsse dauerhaft sein. Begründet wird das mit der Belastung der Pendler durch die Kostensteigerungen infolge des Iran-Kriegs und der Debatte in Berlin über Gegenmaßnahmen in der schwarz-roten Koalition. Die Pendlerpauschale war zum Jahresbeginn auf 38 Cent gestiegen und gilt für Pendler unabhängig davon, ob sie Auto, Bahn, Fahrrad oder zu Fuß zur Arbeit gehen.

Die Forderung nach einer deutlich höheren Pendlerpauschale mit rückwirkender Wirkung zum 1. Januar und dauerhaftem Festbetrag mag kurzfristig entlasten, erhöht aber dauerhaft den Staatsaufwand und verzerrt Arbeits- und Mobilitätsentscheidungen. Aus liberaler Sicht sollte der Staat sich auf das Nötigste beschränken und Eingriffe vermeiden, die Anreize verzerren oder künftige Spielräume einschränken. Sinnvoller ist eine zeitlich begrenzte, zielgerichtete Hilfe etwa für Geringverdiener mit langen Wegen, finanziert durch faire Gegenfinanzierung (zum Beispiel Windfall-Steuern auf exuberante Energiegewinne) und mit klarer Evaluationspflicht. Außerdem sollten Anreize zur kosteneffizienten Mobilität gestärkt werden, etwa durch bessere Infrastruktur, flexibles Arbeiten und Wettbewerb bei Verkehrsdienstleistungen, statt das Pendeln dauerhaft zu subventionieren. So bleibt Freiheit gewahrt, der Staat bleibt schlank, und die Unterstützung richtet sich nach realen Bedürfnissen, nicht nach politischen Schnellschüssen.

Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.csu.de/aktuell/meldungen/maerz-2026/entlastung-fuer-pendler/