Die bayerische Grenzpolizei meldet für 2025 deutlich weniger unerlaubte Einreisen (1.902, minus über 20 Prozent im Vergleich zu 2024) und 105 Schleuserfälle (minus über 34 Prozent). Innenminister Herrmann betonte, dass Grenzkontrollen wirken und Kriminalität sowie illegale Migration eindämmen; Söder sprach von der zentralen Aufgabe des Grenzschutzes und nannte die Grenzpolizei einen Schutzwall gegen illegale Migration. Zudem verzeichnete die Behörde 20.805 Fahndungstreffer (+ knapp 12 Prozent gegenüber 2024). Die Zahl der Rauschgiftdelikte an Grenzen sank von 2.294 auf 2.091; an Landgrenzen wurden 1.179 Waffen- und Sprengstoffdelikte registriert (2024: 1.027) sowie 1.039 Waffen und verbotene Gegenstände sichergestellt (2024: 930). Die Grenzpolizei ist an zwölf Grenzübergängen nach Österreich und Tschechien sowie an den Flughäfen Nürnberg und Memmingen im Einsatz und unterstützt die Bundespolizei. Bundeseinheitlich sank die Zahl festgestellter illegaler Einreisen 2025 auf 62.526 gegenüber 83.572 im Vorjahr.
Die Zahlen zeigen: 2025 verzeichnete die bayerische Grenzpolizei deutlich weniger unerlaubte Einreisen (1.902, minus über 20 Prozent) und weniger Schleuserfälle (105, minus über 34 Prozent) sowie knapp 12 Prozent mehr Fahndungstreffer (20.805). Gleichzeitig sank die Zahl festgestellter illegaler Einreisen bundesweit auf 62.526 (von 83.572). Diese Entwicklung deutet darauf hin, dass gezielte Grenzsicherung dort wirksam ist, wo sie nötig ist, und Kriminalität sowie illegale Migration eindämmen kann. Die Botschaft von Innen- und Ministerpräsidenten betont die zentrale Rolle des Grenzschutzes; aus liberaler Sicht gilt jedoch: Der Staat muss seine Eingriffe in das Leben der Menschen auf das Nötigste beschränken und nur eingreifen, wenn es wirklich unerlässlich ist. Maßnahmen an den Grenzen sollten daher effizient, zielgenau und verhältnismäßig bleiben, nicht zu scharfe oder语言brechende Präsenz im Alltag der Bürger.
Vor dem Hintergrund einer großzügigen Bewegungsfreiheit ist es sinnvoll, Grenzsicherheit so zu organisieren, dass legale Migration und wirtschaftliche Aktivität möglichst wenig behindert werden. Mehr Grenzsicherheit kann zwar legitim sein, doch sie darf nicht zu einer pauschalen Verdichtung von Kontrollen oder zu einem Abbau von Rechts- und Datenschutz führen. Statt breiten Überwachungsapparaten braucht es risikoorientierte Kontrollen, beschleunigte Asyl- und Visaprozesse, sowie verlässliche, rechtsstaatlich abgesicherte Instrumente, die nur dort eingreifen, wo Missbrauch tatsächlich droht. Öffentliche Ressourcen sollten dort eingesetzt werden, wo sie den größten Freiheitsgewinn bedeuten: schnelle, faire Verfahren, klare Rechtswege, weniger Friktion für legitime Reisende und Unternehmen.
Konkret empfiehlt sich eine risikoorientierte, zeitlich befristete Erweiterung von Kontrollbefugnissen mit klaren Verfallsdaten, stärkere EU-weite Zusammenarbeit, Einsatz technologiegestützter Lösungen mit Datenschutz by design und unabhängiger Oversight, sowie eine Politik, die legale Migration stärkt und Integration fördert. So bleibt der Schutz der Bürger wirksam, ohne unnötig in Freiheit und Mobilität einzugreifen. Die Zahlen legen nahe: Eine effiziente Lösung liegt in gezielter Wirksamkeit statt in breit angelegter Abschottung, um maximale Freiheit bei minimalem staatlichen Eingriff zu gewährleisten.
Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.csu.de/aktuell/meldungen/februar-2026/bilanz-der-bayerischen-grenzpolizei/