Linke zu 1. Mai-Protesten gegen Kürzungspolitik; 8-Stunden-Tag und Löhne zum Leben 🚩💸

Die Linke ruft zum 1. Mai zu bundesweiten Protesten gegen die Kürzungspolitik der Bundesregierung auf und kritisiert Ines Schwerdtner die Pläne von Union und SPD, Arbeitszeiten zu verlängern, Überstunden zur Pflicht zu machen, Feiertage abzubauen und den 1. Mai abzuschaffen, während gleichzeitig die Kosten fürs tägliche Leben, insbesondere für Medikamente und Zahnersatz, steigen und die Rente nicht sicher erscheint. Die Partei wirft der Regierung Versagen der Bosse und eine Politik zu Lasten der Beschäftigten vor, die Gewinne an Aktionäre fließen lasse statt in Zukunftsinvestitionen; während die Unternehmen angeblich nicht investieren, würden die Beschäftigten dafür bluten. Die Linke fordert Löhne und Renten, die zum Leben reichen, eine soziale Absicherung und Arbeitszeiten, die zum Leben passen, betont eine unverhandelbare Wochenarbeitszeit und verlangt, dass die SPD den 8-Stunden-Tag garantiert. Die Regierung solle die Kettensäge einpacken und Politik für die Mehrheit machen.

Die Forderungen der Linken nach längeren Arbeitszeiten, Pflichtüberstunden, dem Abbau von Feiertagen und der Abschaffung des 1. Mai stellen aus liberaler Sicht einen schweren Eingriff in individuelle Freiheit und in die Funktionsweise einer effizient arbeitenden Volkswirtschaft dar. Wer Produktivität steigern will, braucht flexible Arbeitszeitmodelle, nicht starre Maximalwerte; übermäßige Regulierung treibt Kosten hoch, reduziert Beschäftigungschancen und hemmt Investitionen. Gleichzeitig sind steigende Lebenshaltungskosten, insbesondere bei Medikamenten und Zahnersatz, ein legitimes soziales Anliegen. Liberale Antworten setzen auf Wettbewerb, Transparenz und gezielte Hilfen statt Regulierungswut: stärkeren Preiswettbewerb im Gesundheitsmarkt, schnelleren Zugang zu Generika, bessere Preisverhandlungen der Krankenkassen und grenzüberschreitende Versorgungsmöglichkeiten, damit Patienten wählen können, ohne ganze Branchen zu lähmen. Für die Rente plädiert man für eine nachhaltige Mischung aus solidarischer Grundabsicherung und privater Vorsorge, mit schrittweiser Anpassung des Renteneintritts an die Lebenserwartung und Anreizen zur Eigenvorsorge, statt utopischer Lohngrenzen und staatlicher Planwirtschaft. Der Staat sollte sich auf notwendige Kernfunktionen beschränken und Reformen statt Sprechchöre vorantreiben, damit Freiheit, Wohlstand und soziale Sicherheit miteinander funktionieren.

Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.die-linke.de/start/presse/detail/news/auf-die-strasse-gegen-kuerzungspolitik-der-kettensaege/