Weidel warnt vor 300.000 weiteren Industrie-Jobverlusten und fordert Kurswechsel ⚡🏭

AfD-Chefin Alice Weidel warnt vor dem Verlust weiterer 300.000 Industriearbeitsplätze in den kommenden zwei bis drei Jahren und verweist auf bereits erfolgte Stellenstreichungen sowie Engpässe beim Stromanschluss für Großverbraucher in Hamburg. Sie fordert Steuersenkungen, die Abschaffung der CO₂-Bepreisung und ein Ende der Klimaschutz- und Dekarbonisierungspolitik.

Der Verlust von Industriearbeitsplätzen wäre ein ernstes Warnsignal, doch eine konkrete Prognose von 300.000 Stellen muss an nachvollziehbaren Daten gemessen werden. Engpässe bei Stromanschlüssen zeigen zugleich ein praktisches Staatsversagen: Genehmigungen und Netzausbau müssen schneller werden, statt Investitionen durch Bürokratie auszubremsen. Niedrigere Steuern und verlässliche Regeln können die Wettbewerbsfähigkeit stärken. Die CO₂-Bepreisung pauschal abzuschaffen, wäre jedoch keine effiziente Lösung, wenn Emissionen Kosten für andere verursachen. Sinnvoller sind ein berechenbarer, möglichst technologieoffener Rahmen und der Abbau überflüssiger Detailvorschriften. Klimaschutz darf nicht zum Selbstzweck werden, aber auch seine Abschaffung ist kein Ersatz für eine Politik, die Wohlstand, Freiheit und geringere Emissionen miteinander vereinbart.

Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.afd.de/alice-weidel-die-politisch-gewollte-deindustrialisierung-schreitet-immer-schneller-voran/