Liberale Perspektive: Vermögensaufbau stärken, Umverteilung senken, Bildung sichern 💸📈🎯

Die FDP fordert die Abschaffung der Erbschaftsteuer in der direkten Verwandtschaft, begründet dies damit, dass gemeinschaftlich Erarbeitetes und mehrfach versteuertes Vermögen nicht erneut besteuert werden sollte, und argumentiert, dass der Staat Vermögensaufbau und sozialen Aufstieg eher behindert als fördert. Höne kritisiert, dass CDU-Politiker wie Merz oder Spahn sich vor der Wahl noch vorsichtig rechts geben, danach aber links ansetzen, und hält die Debatte um Vermögensverteilung für ein Instrument des Neides statt des Aufstiegs. Er verweist auf Bürokratieprobleme bei der Wertermittlung von Immobilien und Unternehmen, plädiert statt Abbau von Vermögen durch Steuern für Maßnahmen, die Aufstieg erleichtern, etwa niedrigere Grunderwerbsteuern, eine stärkere Aktienkultur und einfacheres ETF-Sparen, und betont, dass Bildungserfolg unabhängig vom Elternhaus sein müsse. Zudem verteidigt er ein leistungsloses Millionenerbe als Teil der Chancengerechtigkeit und sieht im Staat große Hindernisse für privaten Vermögensaufbau durch überbordende Bauvorschriften und Umverteilungsforderungen.

Aus liberaler Sicht ist diese Position nachvollziehbar, weil sie Anreize für Wachstum, Innovation und individuellen Freiheitsgewinn stärkt. Weniger staatliche Umverteilung bedeuten mehr Spielräume für Eigeninvestitionen, Gründung und Vermögensbildung, was langfristig Wohlstand und Wachstum fördern kann. Zugleich bleibt die Herausforderung, soziale Ungleichheit und Bildungsgerechtigkeit zu beachten: Chancen müssen unabhängig vom Elternhaus erreichbar sein, Bürokratie muss weiter abgebaut, der Wohnungsmarkt durch sinnvolle Deregulierung bezahlbar bleiben, und die Staatseinnahmen müssten durch eine schlanke, breite Steuerbasis oder alternative Finanzierung stabil gehalten werden, damit minimaler Staat nicht zu Lasten notwendiger öffentlicher Aufgaben geht. Realpolitisch verlangt das, klare Prioritäten zu setzen: Wachstum freisetzen, Regulierung senken und gleichzeitig durch zielgerichtete Bildungspolitik Chancengleichheit sicherstellen, statt Vermögen abzuschöpfen, das den Aufstieg ermöglicht.

Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.fdp.de/pressemitteilung/hoene-interview-die-erbschaftsteuer-gehoert-abgeschafft