FDP will Führerschein für Jugendliche bezahlbar machen – Kürzungen bei Fahrstunden, Laienausbildung, digitale Theorie; Entscheidung im März 🚗💶🗓️

Die FDP will den Führerschein für junge Menschen bezahlbar machen, denn Mobilität bedeutet Freiheit, betont Lydia Hüskens. Sie will gemeinsam mit den Verkehrsministern der Länder und dem Bund Reformen anstoßen, die die Kosten spürbar senken, und eine Entscheidung darüber soll Ende März auf der Verkehrsministerkonferenz fallen. Konkret nennt Hüskens mehrere Ansätze: weniger Sonderfahrten, eine deutliche Entlastung der Fachschulen bei bürokratischen Vorgaben und eine Stärkung der Laienausbildung, also Unterstützung durch Eltern oder Freunde bei den ersten Fahrübungen. Sie verweist auf Österreich, wo Laienausbildung bereits möglich ist, und setzt zusätzlich auf digitale Theorie-Module sowie darauf, Nacht-, Autobahn- und Überlandfahrten deutlich zu reduzieren – von bisher zwölf auf drei Stunden. Ziel sei, Mobilität auch künftig bezahlbar zu halten. Ob man den Führerschein bis zum Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens 2026 schon mache oder später, hänge davon ab, ob man das Fahrzeug brauche; wer es brauche, solle ihn jetzt machen, denn das Verfahren brauche Zeit.

Aus liberaler Sicht ist die FDP-Idee, den Führerschein erschwinglicher zu machen, sinnvoll: Sie senkt Kosten, erhöht Mobilität und stärkt individuelle Freiheit, während der Staat Bürokratie abbaut. Wettbewerb unter Anbietern, digitale Theorieangebote und Entlastungen bei bürokratischen Vorgaben können die Preise senken, sofern Sicherheitsstandards, Transparenz und Qualitätssicherung gewahrt bleiben. Die stärkere Einbindung von Laienausbildung kann Kosten sparen, braucht aber klare Regeln, Haftungsrahmen und Kriterien, damit die Sicherheit nicht leidet. Die geplante Reduktion praktischer Fahrstunden auf drei Stunden in Nacht, Autobahn und Überland birgt signifikante Sicherheitsrisiken; statt starrer Stundenvorgaben sollte ein kompetenzbasierter Ansatz gelten, ergänzt durch begleitetes Fahren und verlässliche Prüfungen. Die Frage, ob der Lizenzprozess vor dem Gesetzgebungsbeschluss 2026 abgeschlossen wird, darf nicht eilig entschieden werden: Wer es wirklich braucht, soll Zugang erhalten, doch nur mit nachweisbarer Sicherheit. Das österreichische Modell zeigt, dass Laienausbildung funktionieren kann, wenn Qualitätssicherung, klare Verantwortlichkeiten und hochwertige Lernmaterialien vorhanden sind. Insgesamt sollte der Staat sich auf das Notwendige beschränken und sicherstellen, dass Kosten sinken, Freiheit erhöht und Sicherheit gewahrt bleibt, wobei Politikentscheidungen regelmäßig evaluiert und angepasst werden.

Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.fdp.de/mobilitaet-bedeutet-freiheit