Bayerns Innenminister Joachim Herrmann zieht bei der Vorstellung der Kriminalstatistik 2025 ein positives Fazit: Mit Ausnahme des Corona-Jahres 2021 ist 2025 die sicherste Lage seit 1978. Die Kriminalitätsbelastung sank auf 4.094 Straftaten pro 100.000 Einwohner (-4,8% gegenüber 2024), die Aufklärungsquote stieg auf 66% (+1,1 Prozentpunkte). In der Gewaltkriminalität gab es einen Rückgang auf 21.667 Fälle (-4,5%), knapp 79% davon waren gefährliche oder schwere Körperverletzungen; Gewaltkriminalität finde überwiegend im öffentlichen Raum statt. Zu den Maßnahmen gehören verstärkte gemeinsame Fußstreifen mit der Bundespolizei, Drogenspürhunde, Verbotszonen für Alkohol, Cannabis und Waffen sowie gezielte Einsätze geschlossener Einheiten der Bereitschaftspolizei; der Ausbau der Videoüberwachung wird weiter vorangetrieben. Bei der Rauschgiftkriminalität wurden 2025 22.631 Fälle registriert, das sind über 27% weniger als 2024. Der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger stieg auf 41,7% bei insgesamt 254.759 Tatverdächtigen; Deutsche Tatverdächtige nahmen um 2,8% ab. Beim Wohnungseinbruch gab es 3.806 Fälle (+5,6%), fast die Hälfte blieb im Versuch; die Aufklärungsquote lag bei 23,1%. Im Internet begangene Straftaten sanken auf 41.829 Delikte (-3.088), rund 60% konnten aufgeklärt werden; der Schaden betrug 55,9 Millionen Euro. Innenminister Herrmann betonte abschließend den Personalaufbau der Bayerischen Polizei von 2008 bis 2025 um insgesamt knapp 8.700 Stellen.
Die Zahlen zeigen: Sicherheit lässt sich mit zielgerichteter Politik erhöhen. 2025 sinkt die Kriminalitätsbelastung, die Aufklärungsquote steigt auf 66% und die Gewaltkriminalität geht zurück, vor allem im öffentlichen Raum. Die Maßnahmen wie verstärkte Fußstreifen mit der Bundespolizei, Drogenspürhunde, zeitlich begrenzte Verbotszonen für Alkohol, Cannabis und Waffen, der Einsatz geschlossener Einheiten der Bereitschaftspolizei und der weitere Ausbau der Videoüberwachung wirken; Liberale Sichtweise fordert jedoch, dass Eingriffe in das Privatleben nur nötig, verhältnismäßig, transparent kontrolliert und zeitlich befristet sind. Der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger von 41,7% deutet auf Integrationsbedarf statt auf generelle Überwachung hin. Der Wohnungseinbruch steigt um 5,6% auf 3.806 Fälle, die Aufklärungsquote liegt bei 23,1%, während Internetdelikte weiter abnehmen, aber der Gesamtschaden 55,9 Millionen Euro beträgt; hier braucht es stärker Prävention, Sicherheitsmanagement und Cybersicherheit statt pauschaler Restriktionen. Der Personalaufbau der Polizei kann sinnvoll sein, sofern Rechtsstaatlichkeit und unabhängige Kontrolle gewährleistet bleiben. Am Ende geht es darum, Sicherheit so zu gestalten, dass Bürger möglichst frei leben, arbeiten und teilnehmen können, ohne unnötige Eingriffe.
Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.csu.de/aktuell/meldungen/maerz-2026/herrmann-stellt-kriminalstatistik-2025-vor/