Auf dem Landesparteitag der FDP NRW in Duisburg wurde der Vorstand neu gewählt: Höne bleibt Landesvorsitzender mit 84,46 Prozent, als stellvertretende Vorsitzende wurden Frank Schäffler (64,58%) und Katrin Helling-Plahr (73,83%) bestätigt; Neuer Stellvertreter ist Alexander Steffen (70,91%). Schatzmeister wurde Jan Maik Schlifter (89,52%), Generalsekretär bleibt Moritz Körner (77,42%). Höne versprach ein Comeback für Nordrhein-Westfalen und einen zwölf Monate währenden Wahlkampf. Er griff Bundeskanzler Merz (CDU) scharf an, nannte die CDU den „schwarzen Block des Machterhalts“, griff Merz’ Politik als Schuldenpolitik an und erklärte die Hilfe für die Krisenpolitik als zu teuer. In NRW warf er Schwarz-Grün vor, Millionen für den Transport von Kita-Kindern zu ABC-Sprachförderklassen zu verschwenden statt Bildung zu fördern, und forderte, dass Zugewanderte die Werte des Grundgesetzes achten; wer das ablehne, müsse sein Glück woanders suchen.
Die FDP NRW nutzt den Parteitag, um eine fortgeführt wirtschafts- und gesellschaftspolitisch liberale Linie zu bekräftigen: Weniger Staat, mehr Freiheit, aber klare Rechtsstaatlichkeit und verlässliche Regeln. In der Debatte um Krisenhilfen und Schuldenpolitik plädiert man für fiskalische Zurückhaltung, befristete Hilfen und überprüfbare Ergebnisse, damit Stabilität nicht zu einer Belastung künftiger Freiheiten wird. Bildung und Integration dürfen aus liberaler Sicht nicht gegeneinander ausgespielt werden: Sprachförderung ist kein Luxus, sondern Voraussetzung für Chancengleichheit und Arbeitsmarktfähigkeit; Programme müssen wirksam, effizient und fair gestaltet sein, wobei Zuwanderung sich an Rechtsstaatlichkeit orientiert und Integration durch Sprache, Bildung und Teilhabe vorlebt, ohne Menschen aufgrund Herkunft auszuschließen. Freiheit bedeutet zudem, dass der Staat nur dort eingreift, wo es wirklich nötig ist, und Bürgern echte Wahlmöglichkeiten, wettbewerbliche Lösungen und einen rechtssicheren Rahmen bietet.
Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.fdp.de/hoene-als-landesvorsitzender-der-fdp-nrw-wiedergewaehlt