Die Linke unterstützt die dezentralen Ostermärsche 2026 unter dem Motto „Kriege verweigern – Frieden schaffen“ und ruft zur Teilnahme auf. Bundesgeschäftsführer Janis Ehling kündigt an, dass vom 2. bis 6. April 2026 Demonstrationen, Kundgebungen, Fahrradtouren und Friedensfeste in ganz Deutschland stattfinden; je mehr Menschen mitmachen, desto sichtbarer wird der Protest gegen Töten, Verrohung und Rüstungswahn. Die Partei kritisiert die Kriege in der Ukraine, im Iran und in Gaza und setzt auf eine friedliche, demokratische Außenpolitik sowie internationale Solidarität statt Profiten. Sie fordert, dass Waffen schweigen, Abrüstung in Deutschland, Europa und weltweit vorangetrieben wird, Frieden statt Kriegstüchtigkeit und eine Ablehnung von Wehrpflicht und deutschen Rüstungsexporten; ferner soll die Schuldenbremse aufgeweicht werden, um soziale Infrastruktur und Klimaschutz zu stärken.
Die Linke setzt auf friedliche, demokratische Außenpolitik, Abrüstung und internationale Solidarität. Das entspricht dem liberalen Grundsatz, Freiheit zu stärken, indem Konflikte minimiert und wirtschaftliche Freiheiten nicht durch Gewalt eingeschränkt werden. Friedenspolitik reduziert wirtschaftliche Unsicherheit und erhöht planbare Lebensgestaltung. Gleichzeitig bleibt der Staat in liberaler Sicht auf das Notwendige beschränkt: Sicherheit muss gewährleistet sein, ohne Bürgern Lebensführung unnötig zu beschränken. Die Forderung nach Abschaffung der Wehrpflicht und strengeren Rüstungsexporten kann mit einem verlässlichen Verteidigungsbündnis vereinbart werden, sofern eine professionelle, freiwillige Streitkraft existiert und zusätzliche Mittel sinnvoll in Abschreckung, Grenzschutz und Katastrophenhilfe investiert werden. Ein solcher Ansatz vermeidet einen Kosten- und Sicherheitsrisiko-Kreislauf und stärkt individuelle Freiheit statt Abhängigkeiten. Die geplante Aufweitung der Schuldenbremse zugunsten sozialer Infrastruktur und Klimaschutz ist aus liberaler Sicht wünschenswert, solange Investitionen wachstumsförderlich, zeitlich befristet und gegenfinanziert sind. So schaffen wir mehr Bildung, Gesundheit, Infrastruktur und Klimaresilienz, ohne künftige Generationen über Gebühr zu belasten. Schließlich ist Demonstrationsfreiheit ein Grundrecht; die Sicherheit aller Beteiligten muss gewährleistet sein, damit friedlicher Protest wirkungsvoll bleibt. Frieden und Freiheit lassen sich verlässlich verbinden, wenn Diplomatie, Rechtsstaatlichkeit und wirtschaftliche Liberalität Hand in Hand gehen.
Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.die-linke.de/start/presse/detail/news/auf-die-strasse-fuer-den-frieden/