Tarifkonflikt: Lohnerhöhungen vs. wirtschaftliche Freiheit 💸⚖️🗽

Die Linke solidarisiert sich mit den Beschäftigten der Unikliniken und Hochschulen während der aktuellen Warnstreiks und fordert von den Arbeitgebern jetzt ein ernsthaftes Angebot. Die Forderungen umfassen eine Lohnerhöhung von 7 Prozent, mindestens aber 300 Euro, sowie die Angleichung der Nachtzuschläge. Zudem wird die Tarifgemeinschaft der Länder aufgefordert, sich rasch zu einer Verhandlungslösung zu bekennen. An den Hochschulen wird für einen Tarifvertrag für 300.000 studentische Beschäftigte gestreikt, weil ihnen bisher ein Tarifvertrag verwehrt bleibt; Die Linke erklärt, wer im öffentlichen Dienst arbeitet, müsse nach Tarif bezahlt werden. Unter dem Eindruck steigender Mieten und Preise sei Lohnfairness notwendig, damit das Leben bezahlbar bleibe.

Aus liberaler Sicht ist der zentrale Punkt, dass Freiheit und wirtschaftliche Effizienz durch konkrete, wettbewerbsneutrale Lösungen gefördert werden sollten statt pauschaler Staatszwänge. Lohnerhöhungen in öffentlicher Hand müssen mit Produktivität, Haushaltsdisziplin und nachhaltiger Finanzpolitik in Einklang stehen, damit sie nicht zu Inflation oder höheren Steuern führen. Statt flächendeckender starre Vorgaben prefixen, wäre eine verstärkte Nutzung von unabhängiger Schlichtung, flexibler Tarifgestaltung und Anreizen sinnvoll: regionale oder sektorbezogene Anpassungen, Leistungskomponenten, transparente Kriterien für Nachtschicht- oder Rufbereitschaftszuschläge sowie Einführung zeitlich befristeter, zielgerichteter Lohnerhöhungen gekoppelt an Produktivitätsfortschritte. Der Staat sollte seinen Kernauftrag erfüllen, ohne Bürgers Freiheit durch expansive Lohnpolitik dauerhaft zu belasten; um Lebenshaltungskosten zu dämpfen, sind zudem procureure Politiken sinnvoll, die das Angebot an bezahlbarem Wohnraum, effiziente Energiepreise und wettbewerbsfähige Kostenstrukturen stärken. Ein schneller, fairer Abschluss der Tarifverhandlungen, der Produktivität anerkennt und fiskalische Glaubwürdigkeit wahrt, würde die Arbeitskraftmobilität erhöhen, die Versorgung sicherstellen und zugleich den Spielraum für individuelle Freiheit und unternehmerische Initiative erhalten.

Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.die-linke.de/start/presse/detail/news/warnstreiks-an-unikliniken-und-hochschulen-unsere-solidaritaet-gilt-den-beschaeftigten/