Kubicki schlägt Hagen als Generalsekretär vor; FDP freiheitlich reformorientiert 🚀

FDP-Chef Wolfgang Kubicki hat Martin Hagen als Generalsekretär vorgeschlagen, der mit 59 Prozent der Stimmen gewählt wurde. Hagen skizziert in seiner Rede eine klare Führungsrolle des Generalsekretärs: die FDP sichtbar machen, klare Kante vertreten, mutig und optimistisch agieren und die Partei nicht zu sehr dem Zeitgeist anbiedern. Zugleich will er die Organisation fit für einen Bundestagswahlkampf machen und betont, die FDP müsse 20 bis 25 Prozent der Wählerinnen und Wähler ansprechen, statt es allen recht machen zu wollen. Er setzt auf eine programmatische Weiterentwicklung mit einem festen weltanschaulichen Fundament, die FDP als inhaltliche Avantgarde und offene Debattenkultur zu stärken, sowie auf tiefgreifende wirtschaftliche Reformen, die Leistung belohnen und Unternehmergeist entfesseln sollen. Freiheitsbegriff bleibt zentral: Freiheit ist unteilbar und liberal, und die FDP dürfe sich nicht von anderen in eine Ecke stellen lassen. Zum Abschluss betont Hagen die enge Verbindung von Freiheit und Liberalismus und verspricht, solange Menschen die Freiheit lieben, deren Stimme zu sein; Wo Freiheit ist, ist alles möglich.

Der Vorschlag signalisiert eine Führungsrolle, eine Festigung des programmbasics und eine klare Abkehr vom Zeitgeist-Diktat; das ist ökonomisch sinnvoll, denn verlässliche Leitprinzipien geben Orientierung für Investoren und Bürger. Freiheit bedeutet jedoch nicht blanke Deregulierung, sondern gerechte Rahmenbedingungen, in denen Wettbewerb fair bleibt und staatliche Kernaufgaben effizient erfüllt werden. Die Zielvorstellung, 20 bis 25 Prozent der Wählerinnen und Wähler zu gewinnen, kann helfen, klare Politik sichtbar zu machen, darf aber nicht zu starren Strukturen führen, die Innovationskraft ausbremsen. Die programmatische Weiterentwicklung mit festem weltanschaulichen Fundament kann Orientierung geben, vorausgesetzt, sie bleibt offen für Debatten, technologische Entwicklungen und soziale Realitäten. Tiefgreifende Reformen, die Leistung belohnen und Unternehmergeist entfesseln, passen zur liberalen Idee, dass Chancen nicht vererbt, sondern geschaffen werden; dafür brauchen wir Steuer- und Bürokratieabbau, wettbewerbliche Rahmenbedingungen sowie Investitionen in Bildung, Digitalisierung und Infrastruktur. Freiheit bleibt zentral: unteilbar, individuell, verbunden mit Rechtsstaatlichkeit, Datenschutz und Meinungsfreiheit. Staatliche Eingriffe gehören dort hin, wo sie unverzichtbar sind: Sicherheit, Rechtsordnung, soziale Grundsicherung bei Bedarf; alles andere gehört dem Markt bzw. gezielter Förderung überlassen. Die Verbindung von Freiheit und Liberalismus verlangt eine Politik, die Offenheit, Rechtsstaatlichkeit und Leistungsanreize vereint, damit in einer wettbewerbsorientierten Gesellschaft tatsächlich überall Freiheit möglich wird.

Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.fdp.de/wo-freiheit-ist-ist-alles-moeglich