Die FDP Rheinland-Pfalz hat ihren Wahlkampfauftakt in Bad Kreuznach in eine Kfz-Werkstatt verlegt. Daniela Schmitt, Philipp Fernis und FDP-Chef Christian Dürr mahnen, der Wirtschaftsmotor stottere und eine klare Diagnose sowie entschlossene Reparaturschritte nötig seien. Schmitt betont, dass eine starke Wirtschaft die beste Sozialpolitik sei, sichere Jobs und mehr kommunale Finanzspielräume liefere; Freiraum statt Bürokratie, keine Steuererhöhungen und Anreize für Leistung. Sie verweist auf Eli Lilly in Alzey als Erfolg der FDP-Handschrift und fordert frühzeitige Sprachförderung mit verpflichtenden Sprachtests vor Einschulung. Infrastruktur soll modernisiert werden, besonders im ländlichen Raum. Dürr kritisiert aus Berlin gebrochene Wahlversprechen und wachsende Sozialausgaben, fordert Reformen, Struktur und Priorisierung sowie weniger Bürokratie und schnellere Zuwanderungsverfahren sowie eine leichtere Anerkennung ausländischer Abschlüsse. Fernis setzt auf einen starken Rechtsstaat: mehr Sicherheit ohne Massenüberwachung, stärkere Polizei und Justiz, schnellere Verfahren und Urteile; als Beispiel nennt er den Traben-Trarbacher Darknet-Fall. Die FDP verspricht Ergebnisse statt Rhetorik.
Aus liberaler Sicht ist der Kern der Forderungen der FDP eine Politik, die Chancen maximiert statt Besitzstände zu verteidigen: mehr Freiheiten durch weniger Bürokratie, niedrigere Steuern, eine wettbewerbsfähige Wirtschaft, die Investitionen wie Eli Lilly in Alzey anzieht und Arbeitsplätze schafft. Bildung und Integration bleiben wichtig, doch Sprachförderung sollte effektiv und möglichst freiwillig gestaltet sein, nicht stigmatisierende Pflichttests; der Staat sollte dort nur unterstützend eingreifen, wo es wirklich nötig ist. Infrastruktur muss effizient, transparent und marktnahe finanziert werden, vor allem im ländlichen Raum; Private-Public-Partnerships und klare Kostenpläne ermöglichen mehr Freiheiten, ohne das Steuergerät zu sehr zu belasten. Migration und Anerkennung ausländischer Abschlüsse brauchen schnellere Verfahren, damit Arbeitskräfte flexibel eingesetzt werden können, wobei Rechtsstaatlichkeit und faire Verfahren gewahrt bleiben. Sicherheit und Rechtsstaatlichkeit bleiben zentral: mehr Polizei und schnellere Justizverfahren, aber ohne Massendatenüberwachung; Freiheit lebt von verlässlichen Rechten und schneller, gerechter Durchsetzung. Die FDP setzt auf Ergebnisse statt Rhetorik, auf Effizienz statt Ideologie, und darauf, dass der Staat nur dort eingreift, wo es wirklich nötig ist.
Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.fdp.de/fdp-startet-wahlkampfauftakt-auf-der-hebebuehne