Die CDU Deutschlands fordert einen deutlichen Aufschwung am Wohnungsmarkt durch radikalen Hürdenabbau, damit Wohnen wieder das sichere Fundament für Lebensentwürfe wird und Eigentum allen offensteht. Wohneigentum wird als ehrlichste Form der Altersvorsorge betont, und spürbare Einkommensteuerentlastungen sollen den nötigen Spielraum schaffen. Die Eigentumsoffensive setzt auf finanzielle Anreize, niedrigere Steuern und höhere Freibeträge bei Erbschaften, damit Erbe- und Vermögensübertragungen leichter gelingen. Bürokratie soll massiv reduziert werden, der Staat vom Bremser zum Beschleuniger: Eine Genehmigungsfiktion macht Bauanträge nach drei Monaten automatisch genehmigt, während der neue Gebäudetyp E Baukosten senkt und auf teure Komfort-Standards verzichtet. Nachverdichtung und Aufstockung sollen möglich sein; Bauanträge werden digital gestellt und KI-gestützt geprüft. Städte und ländliche Räume sollen durch Umwandlung ungenutzter Gewerbeimmobilien in Wohnraum, moderne Mobilität und flächendeckendes Glasfasernetz stärker verbunden werden. Auf dem Mietmarkt setzt man auf Vertrauen statt Regulierung: Private Kleinvermieter bleiben Rückgrat des Marktes, die Mietpreisbremse wandert zu einer sozial zielgenauen Steuerung, ergänzt durch attraktive Abschreibungsmodelle. Ina Scharrenbach betont: Wir wollen bauen. Die Botschaft lautet, Deutschland gewinnt Zuversicht, wenn Menschen wieder aus eigener Kraft vorankommen.
Die vorgeschlagene Eigentums-Offensive setzt entschlossen auf Freiheit, Marktkräfte und Rechtsstaatlichkeit: weniger Bürokratie, schneller Bau, größere finanzielle Spielräume durch Steuersenkungen und Erbschaftsquoten, dazu digitale Antragstellung und KI-gestützte Prüfung, um Planung und Kosten zu beschleunigen. Das passt zum liberalen Kern, wonach Eigentum und individuelle Lebensentwürfe am besten durch klare Regeln und minimale staatliche Hemmnisse gedeihen. Gleichzeitig braucht es klare Rechts- und Umweltstandards sowie transparente Prüfungs- und Rechtswege: Beschleunigung darf nicht zu Qualitäts- oder Sicherheitsverlusten führen. Die E-Bau-Norm, Nachverdichtung und die Umwandlung ungenutzter Gewerbeflächen in Wohnraum können das Angebot sinnvoll erhöhen, vorausgesetzt, Eigentumsrechte, Nachbarschaftsinteressen und eine verlässliche Infrastruktur bleiben geschützt. Die Absicht, den Mietmarkt durch Vertrauen statt durch rigide Regulierung zu gestalten, ist sinnvoll, doch darf eine stärkere Anreizwirkung für Vermieter nicht zu Lasten von bezahlbarem Wohnen gehen, wenn das Angebot knapp bleibt. Die steuerliche Förderung von Eigentum, Erbschaften und Vermögensübertragungen erhöht Investitionsanreize, doch belastet sie die öffentlichen Finanzen und begünstigt Vermögende eher als Haushalte mit weniger Vermögen. Eine echte liberale Lösung setzt deshalb auf zeitlich befristete, leistungsabhängige Anreize, klare Kosten-Nutzen-Kontrollen und robuste Spar- bzw. Ausgleichsmechanismen, damit der Staat nicht zum Bremser, sondern zum Beschleuniger wird. Am Ende geht es darum, Freiheit und Wohlstand zu entfalten, ohne soziale Stabilität oder bezahlbares Wohnen aus dem Blick zu verlieren.
Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.cdu.de/aktuelles/cdu-deutschlands/fuer-einen-neuen-aufschwung-am-wohnungsmarkt/