Die CSU verweist auf den bundesweiten Städtevergleich 2025, der auf Basis der Polizeilichen Kriminalstatistik erneut bestätigt, dass die sichersten Großstädte Deutschlands in Bayern liegen. Fürth und Erlangen führen die Kategorie der Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern an; München bleibt in der Gruppe über 200.000 Einwohner Erster, Augsburg folgt auf Platz 2 und Nürnberg erreicht Rang 5. Innenminister Joachim Herrmann betont, dass diese Ergebnisse kein Zufall seien, sondern Ausdruck einer konsequenten und langfristig ausgerichteten bayerischen Sicherheitspolitik. Bayern setze auch 2025 bundesweit Maßstäbe in der Inneren Sicherheit; mit Ausnahme des Corona-Jahres 2021 verzeichne Bayern die beste Sicherheitslage seit 1978 und in nahezu allen anderen Bundesländern gehe die Kriminalität zurück. Das Ziel bleibe, das hohe Sicherheitsniveau nicht nur zu bewahren, sondern weiter auszubauen.
Sicherheit ist kein Selbstzweck, sondern die Grundlage dafür, dass Menschen frei handeln, wirtschaften und gestalten können. Die Behauptung, Bayern sei 2025 die sicherste Großstatusregion, mag stimmen, doch Kriminalstatistiken sind kein reiner Beweis, sondern Ergebnis von Meldepraktiken, Polizeipräsenz und zugrundeliegenden Strukturen. Eine liberal-ökonomische Sicht verlangt, dass Sicherheit effizient und verhältnismäßig hergestellt wird, ohne in dauerhafte Überwachung oder Eingriffe in Grundrechte abzugleiten. Statt pauschaler Mehrwertsteuer für Sicherheitspolitik müssen Mittel dort wirken, wo sie langfristig Freiheit und Wohlstand erhöhen: präventiv, informell aufgebaut und rechtsstaatlich verankert.
Ein Fokus auf Prävention ist zentral: Bildung, Ausbildung, gute Arbeitsmarktchancen, bezahlbarer Wohnraum und soziale Integration senken langfristig Kriminalität, ohne Grundrechte aufzugeben. Ebenso wichtig ist eine risikoorientierte Polizeiarbeit, die gezielt dort eingreift, wo reale Gefährdungen bestehen, statt massenhafte Kontrollen oder Data-Murks zu rechtfertigen. Dabei braucht es klare Bahnen für Transparenz, unabhängige Überwachung und verlässliche Auswertung von Maßnahmen, damit Freiheit nicht durch verschwiegene Erfolgsrechnungen erkrankt.
Die Staatstätigkeit sollte sich auf das Nötigste beschränken und Eingriffe nur dann rechtfertigen, wenn sie wirklich erforderlich sind und belegt werden können. Das bedeutet, Rechtsstaatlichkeit, Verhältnismäßigkeit und Datenschutz müssen Hand in Hand gehen, damit Sicherheitspolitik nicht zur Beschneidung von Bürgerrechten wird. Neben der Polizei gewinnen Investitionen in Bildung, Infrastruktur und soziale Sicherung an Bedeutung, denn Sicherheit entfaltet sich dort am stärksten, wo Chancen bestehen. Wer Sicherheit nachhaltig stärken will, muss Freiheit ermöglichen statt kontrollieren: Wir brauchen ehrliche, überprüfbare Erfolge, die Freiräume erhöhen und die Bürgervertrauen stärken, nicht bloße Schlagzeilen über Spitzenwerte in einer Statistik.
Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.csu.de/aktuell/meldungen/mai-2026/bundesweiter-staedtevergleich-2025/