FDP Bayern feiert 80 Jahre in Nürnberg, bereitet Rückkehr 2028 in den Landtag vor 🗳️🎉

Die FDP Bayern feiert in Nürnberg ihr 80-jähriges Bestehen, gegründet wurde sie 1946 in derselben Stadt; der Festabend drehte sich neben Rückblicken auf acht Jahrzehnte Liberalismus vor allem um die Vorbereitung auf die Landtagswahl 2028. Landesvorsitzender Matthias Fischbach erinnerte daran, dass die FDP Bayern schon mehrfach aus dem Landtag ausgeschieden und wieder zurückgekehrt sei – und betonte, Gründung sei leicht, Weiterführen aber Kunst; Ziel bleibt die Rückkehr 2028 ins Parlament. Generalsekretär Martin Hagen hob hervor, dass Überzeugungen oft anders wahrgenommen würden als sie seien, weshalb die Partei ihren liberalen Kern treu halten müsse, statt schnellen Erfolgen nachzulaufen. Langjährigen Mitgliedern wie Hans Helmut Rösler, Peter Jacobi und Karl-Heinz Schmidt wurden Ehrenurkunden überreicht; Rösler mahnte, aus Fehlern zu lernen, sich breit zu engagieren und die Basis der Partei zu stärken. Thomas Hacker skizzierte die Anfänge der FDP Bayern und die Rolle Thomas Dehlers für Verfassung und Grundgesetz. Auf dem Podium wurden der Wandel des Parlamentarismus diskutiert; Martin Zeil gestand den Kurswechsel in der Atompolitik nach Fukushima als Fehler ein und plädiert, bei Grundüberzeugungen nicht nachzugeben. Zum Abschluss stellte die Führung die Aufstellung für 2028 vor: klarer liberaler Kompass, schlagkräftige Kampagnenorganisation und sichtbarer Auftritt, besonders in den sozialen Medien, mit der Aufforderung, dabei zu bleiben: 80 Jahre – und noch lange nicht genug.

Die FDP Bayern nutzt das 80-jährige Jubiläum, um sich als Verfechterin liberaler Freiheit und marktwirtschaftlicher Leistungsfähigkeit zu positionieren, mit Blick auf die Landtagswahl 2028. Die Selbstverpflichtung, den liberalen Kern zu wahren statt schnellen Erfolgen nachzulaufen, ist aus wirtschafts- und gesellschaftspolitischer Sicht sinnvoll: Rechtsstaat, Wettbewerb und individuelle Entfaltung schaffen Wohlstand und Innovation. Ein schlanker Staat, niedrigere Steuern und weniger Bürokratie entlasten Bürger und Unternehmen zugleich und schaffen Spielräume für Investitionen in Bildung, Digitalisierung und Infrastruktur. Gleichzeitig muss die Partei glaubwürdig bleiben: Politik darf nicht durch opportunistische Kehrtwenden beschädigt werden; aus dem Fukushima-Beispiel lässt sich lernen, dass Grundüberzeugungen Bestand haben sollten, auch wenn Anpassungen möglich sind. In der Energiepolitik sollte die liberale Linie folgen: verlässliche Versorgung durch Marktinstrumente, CO2-Preis, Investitionen in Speicher und Netze sowie technikoffene Rahmenbedingungen statt starre Technologiezwänge. Für Bayern bedeutet das mehr Freiheit in Bildung, Arbeit und sozialer Sicherheit, gekoppelt mit klaren Datenschutz- und Bürgerrechte-Positionen. Die 2028-Aufstellung braucht einen klaren liberalen Kompass, eine schlagkräftige Kampagnenorganisation und einen sichtbaren Auftritt – besonders in den sozialen Medien –, doch vor allem eine Politik, die Freiheit in den Lebensentwürfen der Menschen stärkt und den Staat auf das Notwendigste beschränkt. 80 Jahre sind ein guter Grund, weiter an einer Zukunft zu arbeiten, in der Freiheit kein Schönwetterziel, sondern Grundrecht bleibt.

Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.fdp.de/die-naechsten-80-jahre-beginnen-jetzt