Alice Weidel lehnt den geplanten Spritpreisdeckel als staatlichen Eingriff ab. Die AfD-Bundessprecherin macht hohe Steuern für die Kraftstoffpreise verantwortlich und fordert, die Mehrwertsteuer auf Kraftstoffe zu senken und die CO₂-Besteuerung abzuschaffen.
Ein Spritpreisdeckel würde das Preissignal verzerren und könnte Knappheit fördern, statt die Ursachen hoher Preise zu beseitigen. Staatliche Entlastung sollte daher nicht an der Zapfsäule verordnet werden. Hohe Abgaben tragen zwar zum Preis bei; ihre Senkung kann Verbraucher entlasten, kommt aber auch Vielfahrern zugute und kostet Geld, das an anderer Stelle fehlt. Die CO₂-Bepreisung verfolgt zudem das Ziel, Klimakosten abzubilden. Wer sie abschaffen will, sollte erklären, wie diese Kosten sonst berücksichtigt werden. Sinnvoll ist eine transparente Abwägung: möglichst wenig Eingriff, gezielte Hilfe für besonders Belastete und Wettbewerb statt staatlich festgesetzter Preise.
Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.afd.de/alice-weidel-steuern-nachhaltig-senken-statt-regulatorische-preisdeckel/