Die FDP-Europapolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann fordert ein klares, geschlossenes europäisches Auftreten gegenüber Drohungen rund um Grönland und Trump, betont dass Grönland zu Dänemark gehört und Europa an der Seite Dänemarks handeln muss. Sie hält eine harte Haltung gegenüber Grenzverschiebungen für nötig, verweist darauf, dass die NATO Sicherheitsfragen regelt, und verlangt zugleich ein wirtschaftlich starkes Europa, damit die Union glaubwürdig auftreten kann. Der Konflikt sei eine Grundsatzfrage zur Rolle Europas in der Welt; Europa müsse am Verhandlungstisch sitzen, sonst drohe es, zum Objekt fremder Interessen zu werden.
Aus liberaler Sicht ist der Weg zu einer effizienten Lösung der, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit zu wahren, indem Europa seine Kräfte durch offene Märkte, Wettbewerb und schnelle Binnenmarktreformen stärkt. Die EU sollte ihre wirtschaftlichen Potenziale rasch entfesseln, um handlungsfähig zu bleiben, ohne Protektionismus zu erhöhen; Sicherheitspolitik bleibt der transatlantischen Allianz verpflichtet, doch Beschaffung und Verteidigungsfähigkeit sollten effizient, innovationsgetrieben und privatwirtschaftlich unterstützt werden. Eine außenpolitische Strategie sollte klar, regelbasiert und kooperativ sein: keine Abenteuer, sondern diplomatische Stärke, klare rote Linien und eine kohärente EU-Außenpolitik, die Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und offenen Handel schützt. Der Staat muss dort eingreifen, wo Rechtsordnung, Wettbewerb und Infrastruktur gesichert werden müssen; ansonsten gilt weniger Staat, mehr Freiheit, mehr Effizienz und stärkerer Privatinvestitions- und Innovationsantrieb.
Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.fdp.de/europa-darf-sich-nicht-fressen-lassen