Liberale Reform: Private Vorsorge stärken, Bürokratie senken, Armutsprävention statt Rentenkürzungen 💶⚖️🕊️

Die Bundesregierung will mit Billigung der Linken das Rentenniveau kurzfristig weiter absenken, obwohl fast vier Millionen Ältere von Armut bedroht sind. Besonders betroffen sind Senioren über 75, deren Einkommen deutlich unter dem Bevölkerungsdurchschnitt liegt; das Rentenniveau liegt laut dem BSW rund zehn Prozentpunkte unter dem EU-Schnitt. Fabio De Masi fordert als Reaktion, die neue Rentenkommission solle zunächst einen Betriebsausflug nach Österreich unternehmen, wo die Durchschnittsrente für lebenslong arbeitende Menschen höher ist; das BSW plant zudem, nach einer Neuwahl eine Einzahlpflicht für alle Bundestagsabgeordneten in die gesetzliche Rente zu beantragen. Hintergründe: 2024 betrug das Einkommen der 75+-Gruppe durchschnittlich 26.316 Euro, 5.540 Euro weniger als der Bevölkerungsschnitt von 31.856 Euro; bei Frauen lag die Lücke bei 25.370 Euro. Die Lücke wuchs in den letzten Jahren von 3.208 Euro (2019) über 4.130 Euro (2022) zu 4.962 Euro (2023).

Aus liberaler Sicht muss eine effiziente, freiheitliche Lösung angestrebt werden. Eine weitere Ausdehnung staatlicher Maßnahmen oder pauschale Rentenkürzungen verschwendet Ressourcen, verschärft Bürokratie und reduziert individuelle Handlungsfreiheit. Stattdessen sollten Anreize geschaffen werden, private und betriebliche Altersvorsorge zu stärken, und das System durch flexible Ruhestandsmodelle, Transparenz und eine solide Finanzierung nachhaltiger zu gestalten. Die Forderung nach einer Einzahlpflicht für Abgeordnete mag politisch einschlagen, löst aber nicht das Grundproblem; sinnvoller ist eine breit angelegte Reform, die Bürokratie senkt, Produktivität stärkt und den Bürgern mehr Wahlmöglichkeiten und Eigenverantwortung lässt. Ziel muss es sein, Armut im Alter gezielter zu verhindern, ohne das Rentenniveau pauschal zu drücken: durch gezielte sozialstaatliche Unterstützung, bessere Erwerbs- und Lohnentwicklung, und einen breiteren Zugang zu privaten Vorsorgeoptionen, damit Freiheit und Wohlstand erhalten bleiben.

Quelle der ursprünglichen Meldung: https://bsw-vg.de/fast-vier-millionen-alten-droht-die-armut/