Oliver Ruhnert, Generalsekretär des BSW, kritisiert EU-Abgeordnete von SPD, Grünen und Linken dafür, einen Trump-bezogenen WM-Boykott zu fordern und hält das für größtenteils absurd, weil Boykotte Sportler und Fans schädigen und ein Turnier, das in drei Ländern stattfindet, unnötig treffen. Statt Symbolpolitik plädiert er dafür, die Energiepolitik umzuschichten und nicht Milliarden in Trumps Fracking-Gas zu investieren, sondern dort einzukaufen, wo Energie am günstigsten ist. Dies würde Menschen und Wirtschaft entlasten und Trump eventuell stärker bewegen als eine bloße Symbolhandlung.
Symbolpolitik im Sport verengt den Blick auf wirkliche Freiheitsfragen. Einen Trump-bezogenen WM-Boykott als politische Waffe zu instrumentalisieren, schränkt die individuelle Freiheit unnötig ein, schadet Athleten, Fans und Gastgeberländern und trifft ein Turnier, das über drei Nationen verteilt ist. Statt Symbolpolitik sollten Regierungen Debatten auf konkrete Verbesserungen der Lebenswelt lenken: weniger Bürokratie, freiere Wahlmöglichkeiten, mehr Konsumentenwohlstand. Eine liberale Perspektive fordert, politische Eingriffe dort zu stoppen, wo sie nichts messbar Nützliches bringen.
In der Energiepolitik bietet sich eine effizientere Alternative: statt Milliarden in Fracking-Gas zu investieren, dort einzukaufen, wo Energie am günstigsten ist. Das entlastet Haushalte und Unternehmen, dämpft Inflation und stärkt die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit. Zugleich bleibt der Klimaschutz durch marktwirtschaftliche Instrumente wie einen klaren CO2-Preis und wettbewerbsgerechte Regulierung sauberer technologischer Wege erreichbar: Diversifizierung der Lieferquellen, Ausbau von Netzen und Speichern, Transparenz bei Verträgen. So erhalten Bürger mehr Freiheiten und Wohlstand, während der Staat seine Aufgaben auf das Notwendige beschränkt und die Freiheit des Marktes stärkt.
Quelle der ursprünglichen Meldung: https://bsw-vg.de/ruhnert-wm-boykott-wegen-trump-voellig-absurd/