Die FDP Baden-Württemberg startet beim Landesparteitag in Fellbach mit Mut, Zuversicht und einem liberalen Kompass in den Landtagswahlkampf 2026 und setzt darauf, Baden-Württemberg wieder auf Erfolgskurs zu bringen. Die Partei betont wirtschaftliche Freiheit, Innovationskraft und Verantwortung statt Stillstand, kritisiert ideologische Blockaden und Reformstau und will zwei der fünf Verwaltungsebenen abschaffen, Bürokratie abbauen und kleine Unternehmen von Dokumentationspflichten befreien. Bildung soll mehr Leistungsprinzip, ein mehrgliedriges Schulsystem und die Rückkehr der Werkrealschule fördern. In Mobilitätspolitik richtet sich die FDP gegen pauschale Verbote und disruptive Vorgaben, fordert technologische Offenheit und Wettbewerb statt Kulturkämpfen gegen die Autoindustrie. Politisch strebt sie eine Zusammenarbeit mit der CDU an, schließt eine Koalition mit Grünen, AfD oder Linkspartei aus und will die Regierung aus einer Politik der Bevormundung und Überregulierung herausführen. Der Wahlkampf beginnt in der heißen Phase vor der Landtagswahl am 8. März 2026.
Aus liberaler Sicht spricht vieles für die vorgesehene Richtung: Radikaler Bürokratieabbau und eine schlankere Verwaltung stärken die individuelle Freiheit, senken Kosten für Unternehmen und beschleunigen Entscheidungen, was Investitionen und Beschäftigung fördert. Technologieoffenheit, Wettbewerb und eine zukunftsorientierte Ingenieurskunst schaffen Raum für Innovationen statt ideologischer Beschränkungen. Die Ablehnung pauschaler Verbote im Mobilitätsbereich entspricht dem marktwirtschaftlichen Prinzip, dass Verbrauchern und Unternehmen der beste Weg zu technologischer Entwicklung über Marktmechanismen und Anreize statt Zwangsregeln geboten wird. Bildungspolitisch kann ein stärker leistungsorientiertes System mit mehr Durchlässigkeit Chancen gerechter verteilen, sofern Wahlfreiheit und faire Zugänge gewahrt bleiben. Der radikale Abbau von Verwaltungsebenen und gezielte Entlastungen für kleine Betriebe verbessern die Rahmenbedingungen für Mittelstand und Handwerk, sofern Verantwortlichkeiten transparent bleiben und klare Evaluierungen erfolgen. Eine Koalition mit der CDU statt Grünen, AfD oder Linkspartei eröffnet Handlungsräume für effiziente Reformen, vorausgesetzt, Grundwerte wie Rechtsstaatlichkeit, offene Märkte und gleiche Chancen bleiben unverrückbar. Insgesamt strebt die FDP eine minimale, aber notwendige staatliche Rolle an: Strukturen verschlanken, Bürokratie abbauen, Infrastruktur, Rechtsicherheit und Chancengerechtigkeit sichern – und den Bürgern so größtmögliche Freiheit ermöglichen.
Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.fdp.de/zurueck-auf-vorwaerts-baden-wuerttemberg