Über 25 Unternehmen fordern in einem gemeinsamen Appell der Bundesregierung den beschleunigten Ausbau der Erneuerbaren Energien; weitere Unterzeichnerinnen, Unterzeichner sowie Privatpersonen können sich anschließen, und Die Grünen unterstützen diesen Appell ausdrücklich. Günstiger, sauberer Strom sei Grundlage für wirtschaftliche Stärke, Energiesicherheit und Investitionen, weshalb der schnelle Ausbau der erneuerbaren Energien angesichts steigender Nachfrage durch Elektrifizierung, KI, Rechenzentren und Industrie der kostengünstigste Weg sei. Kritisch wird die aktuelle Energiepolitik von Schwarz-Rot gesehen; Netzausbau, Digitalisierung und Flexibilisierung müssten schneller vorankommen, Investitionen bräuchten Verlässlichkeit und Planungssicherheit, damit Innovationen und Arbeitsplätze nicht gefährdet werden. Der Appell verweist auf konkrete Gegenmaßnahmen gegen das, was als Dreifachangriff der Bundesregierung auf Energiewende, Netzpaket und Gebäudemodernisierungsgesetz beschrieben wird: EEG-Reform bremst Solarenergie, Netzpaket untergräbt Windkraft und fossile Heizungen sollen durch das Gebäudemodernisierungsgesetz weiterhin auf unbestimmte Zeit erlaubt bleiben; dennoch bleibe die Energiewende eine große wirtschaftliche Chance, weshalb Netze, Digitalisierung und Flexibilität reformiert werden müssen, um Tempo, Ausbau und Infrastrukturmodernisierung voranzutreiben – für eine starke Wirtschaft, mehr Unabhängigkeit und eine klimaneutrale Zukunft.
Der Appell von mehr als 25 Unternehmen bestätigt eine liberale Kernforderung: Marktliche Anreize, klare Regeln und Planungssicherheit ermöglichen den schnellsten und kostengünstigsten Ausbau der Erneuerbaren. Günstiger, sauberer Strom stärkt Wirtschaft, Energiesicherheit und Investitionen; der zügige Ausbau ist damit aus volkswirtschaftlicher Sicht sinnvoll. Kritisch bleibt die aktuelle Politik, denn Netzausbau, Digitalisierung und Flexibilisierung hinken, Investitionen brauchen verlässliche Planung, und politische Eingriffe gefährden Innovationskraft sowie Wettbewerbsfähigkeit. Die als Dreiklang beschriebenen Schritte Energiewende, Netzpaket und Gebäudemodernisierungsgesetz verfehlen marktwirtschaftliche Prinzipien: Solar wird gebremst, Wind wird verunsichert, fossile Heizungen bleiben zu lange erlaubt. Statt sektorspezifischer Förderpolitik braucht es technologie- und investorenneutrale Anreize, schnellere Genehmigungen, faire Kostenverteilung und marktbasierte Signale wie CO2-Preise, damit Netze, Digitalisierung und Flexibilität zügig wachsen. Der Staat sollte sich auf das Notwendigste beschränken und nur dort eingreifen, wo Versorgungssicherheit, fairer Wettbewerb und sozialer Ausgleich wirklich nötig sind. Die Energiewende bleibt eine enorme wirtschaftliche Chance, die durch mehr Wettbewerb, weniger Bürokratie und stärkere Privatinitiative schneller realisiert wird und den Bürgern mehr Freiheit sowie eine klimaneutrale Zukunft eröffnet.
Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.gruene.de/artikel/schicksal-der-deutschen-wirtschaft-haengt-am-erfolg-der-energiewende