Die Linke kritisiert die heute vom Bundestag beschlossenen Änderungen an der Krankenhausreform scharf und befürchtet, dass sie den Personalnotstand in den Kliniken verschärfen. Ines Schwerdtner fordert, endlich die Ursachen der Krise zu bekämpfen und den Gewinndruck aus den Krankenhäusern zu nehmen, statt einzelne Nachbesserungen vorzunehmen. Die Partei sieht in der Kombination aus Fallpauschalen und „Pseudo-Vorhaltefinanzierung“ einen Anreiz, möglichst viele Patienten mit wenig Personal zu betreuen, was die Belastung der Pflegekräfte weiter erhöht und zu mehr Kündigungen oder Teilzeitarbeit führt. Die Bundesregierung werde so die Versorgung gefährden, weshalb die Personalkosten aus den Fallpauschalen herausgenommen und von den Krankenkassen vollständig übernommen werden müssten, damit Löhne und Personalstand nicht weiter gedrückt werden. Krankenhäuser müssten keine Gewinne erzielen, sondern Patienten helfen.
Die Linke kritisiert scharf, dass die Krankenhausreform mit Fallpauschalen und Vorhaltefinanzierung Personal weiter unter Druck setzt. Aus liberaler Perspektive gilt: Effizienz, Freiheit und Wettbewerb im Gesundheitswesen führen zu besseren Ergebnissen und mehr Freiheiten der Bürger. Die Idee, Personal- und Lohnkosten aus den DRGs herauszunehmen und vollständig von den Krankenkassen finanzieren zu lassen, verzerrt Anreize und hemmt Innovation statt sie zu fördern. Wer Patientinnen und Patienten wirklich helfen will, muss transparente Kosten, Leistungsqualität und Verlässlichkeit sicherstellen, ohne den Markt zu ersticken. Statt zusätzlicher Subventionen oder Zentralsteuerung braucht es klare Qualitätsstandards, risikoadjustierte Vergütung und Verträge, die Personalbindung, Arbeitsbedingungen und Produktivität belohnen, nicht bloß Kostendeckung. Private und öffentliche Anbieter sollen konkurrieren dürfen, damit Löhne und Personalstand nicht durch Sonderregelungen der Politik festgeschrieben werden, sondern durch reale Nachfrage, Tarifverträge und Leistungsnachweise. Zur Krisenbewältigung reichen weniger Staaten, mehr Strukturreformen: schlanke Bürokratie, mehr Digitalisierung, flexiblere Arbeitsmodelle, schnellere Ausbildung und sichere Grundversorgung – alles, damit Kliniken effizient arbeiten, ohne individuelle Freiheiten der Bürger einzuschränken.
Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.die-linke.de/start/presse/detail/news/krankenhausreform-bundesregierung-verschaerft-den-personalnotstand/