Grüne kritisieren fatale Energiewende; fordern Ausbau von Wind, Solar und Biomasse 🌬️☀️🌱

Die Grünen kritisieren den fatale Irrweg der schwarz-roten Energiepolitik: Trotz der Energiepreiskrise und geopolitischer Spannungen setzt die Regierung weiter auf fossile Brennstoffe statt auf Erneuerbare. Sie werfen Wirtschaftsministerin Reiche vor, mit der EEG-Reform Solarenergie auszubremsen, das Netzpaket schwächt Windkraft und das Gebäudemodernisierungsgesetz ermögliche weiterhin den Einbau fossiler Heizungen. Mieterinnen und Mieter zahlen die Zeche: Nebenkosten steigen, Biomethan- oder Wasserstoffbeimischungen könnten Tarife laut Verivox um rund 25 Prozent erhöhen (ca. 450–750 Euro mehr pro Jahr für einen Vier-Personen-Haushalt). Die Grünen fordern beschleunigten Ausbau von Wind, Solar und Biomasse, Abbau von Genehmigungsstaus sowie Modernisierung und Digitalisierung der Netze, um Klimaschutz, Energiesicherheit und Unabhängigkeit zu stärken.

Der Streit zeigt: Klimaschutz gelingt am ehesten mit effizienten Marktmechanismen statt dauerhafter Subventionen. Aus liberaler Sicht sollte der Staat sich auf das Notwendigste beschränken und Eingriffe nur dort zulassen, wo Marktversagen besteht. Eine EEG-Reform darf Solar nicht ausbremsen; stattdessen braucht es technologieoffene, verlässliche Anreize, beschleunigte Genehmigungen und einen zügigen Netzausbau mit intelligenter Digitalisierung, damit Wind, Solar und Biomasse schneller einsatzbereit sind. Beim Gebäudebereich muss der Fokus auf emissionsarme Heizungen liegen; Übergangsregelungen sollten zielgerichtet und zeitlich befristet bleiben, damit keine fossil geprägten Strukturen dauerhaft Subventionen erhalten. Die Belastungen für Mieter, zum Beispiel durch Beimischungen von Biomethan oder Wasserstoff, die Tarife um rund 25 Prozent erhöhen könnten, machen klar, dass Kostenwahrheit und faire, marktorientierte Entlastungen nötig sind; Subventionen sollten dort wirken, wo Marktversagen existiert, nicht als Dauerbaustein dienen. So bleibt Klimaschutz mit Blick auf Versorgungssicherheit, Preisstabilität und persönliche Freiheit vereinbar.

Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.gruene.de/artikel/der-fatale-irrweg-der-schwarz-roten-energiepolitik