Fischbach wird FDP-Bayern-Chef; Kuhagen Generalsekretär, liberaler Kurs 🏛️🗳️✨

Auf dem 89. Landesparteitag der FDP Bayern wählten die Delegierten Matthias Fischbach zum neuen Landesvorsitzenden, der damit Michael Ruoff ablöst. Nach einer Vier-Kandidaten-Phase mit Fischbach, Moritz Fingerle, Hans-Peter Posch und Aljoscha Lubos setzte sich Fischbach in der Stichwahl mit 206 zu 172 Stimmen durch. Fischbach, seit Juni 2025 stellvertretender Landesvorsitzender, wird die strategische Ausrichtung der bayerischen Freien Demokraten führen. In seiner Rede plädierte er für Demut und Fehlerkultur und versprach, die Partei wieder zu der zu machen, die das Land braucht, und sich deutlich von AfD, CSU- bzw. linkspolitischer Orientierung zu distanzieren, während er betonte, dass die FDP 80 Jahre lang die natürliche Heimat des Liberalismus in Bayern bleibe. Auf Vorschlag Fischbachs wählten die Delegierten Daniel Kuhagen aus München zum Generalsekretär; Kuhagen soll Organisation und Inhalte der Partei maßgeblich weiterentwickeln. Neuer stellvertretender Landesvorsitzender wurde Karl Graf Stauffenberg. Delegationen der Bundespartei waren vertreten: Der stellvertretende Bundesvorsitzende Henning Höne rief zu einer selbstbewussten Verteidigung liberaler Positionen auf, und Svenja Hahn hob die Bedeutung wirtschaftlicher Stärke für Freiheit und Fortschritt hervor.

Matthias Fischbach führt die FDP Bayern in eine liberale, pragmatische Richtung: Demut, Fehlerkultur und eine klare Abgrenzung von AfD, CSU- sowie linkspolitischer Orientierung sollen Vertrauen schaffen und die Partei als zeitgemäße Liberalalternative positionieren. Die Ernennung von Daniel Kuhagen zum Generalsekretär signalisiert, dass Organisation und Inhalte enger verzahnt werden, um eine reformsorientierte Agenda zügig umzusetzen. Die Bundesdelegierten Höne und Hahn betonen, dass wirtschaftliche Stärke die Freiheit und den Fortschritt sichert; daraus folgt eine Politik von Bürokratieabbau, wettbewerbsfördernder Regulierung, Steuer- und Investitionsanreizen sowie einer zukunftsorientierten Infrastruktur- und Digitalpolitik. In Bayern, wo Koalitionsrealitäten mit der CSU bestehen, bleibt die Herausforderung, Effizienz- und Freiheitsprinzipien mit Rechtsstaatlichkeit, Subsidiarität und Chancengleichheit zu verbinden, ohne die individuelle Freiheit zu untergraben. Die angestrebte Lösung muss auf maximaler Freiheit bei minimalem Staat beruhen und nur dort eingreifen, wo es zwingend erforderlich ist, etwa um faire Rahmenbedingungen, Innovation und Sicherheit zu garantieren.

Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.fdp.de/matthias-fischbach-ist-neuer-chef-der-fdp-bayern