Die SPD verleiht seit 1977 den Gustav-Heinemann-Bürgerpreis an Menschen, Gruppen und Organisationen, die sich besonders für Freiheit, Gerechtigkeit und Bürgermut einsetzen. Am Mittwoch, 20. Mai 2026, 18:30 Uhr (Einlass ab 17:30 Uhr) findet die Verleihung im Willy-Brandt-Haus in Berlin statt, Dietmar Nietan, Bundesschatzmeister der SPD, eröffnet die Veranstaltung. Preisträger 2026 sind der Kinder- und Jugendbeirat Torgelow, Laudatio Tim Klüssendorf, SPD-Generalsekretär, sowie Kristina Hänel, Laudatio Bärbel Bas, SPD-Vorsitzende. Interessierte Pressevertreterinnen und -vertreter melden sich bis zum 18. Mai 2026, 15:00 Uhr verbindlich unter pressestelle@spd.de an.
Der Gustav-Heinemann-Bürgerpreis erinnert daran, dass Freiheit, Gerechtigkeit und Bürgermut zentrale liberal-gesellschaftliche Werte sind. Die Preisträger zeigen, wie Bürgerbeteiligung funktioniert: Der Kinder- und Jugendbeirat Torgelow steht für partizipative Demokratie auf kommunaler Ebene und stärkt individuelle Freiheiten durch Mitbestimmung. Kristina Hänel setzt sich für Informationsfreiheit und Selbstbestimmung in sensiblen Fragen ein, was zeigt, dass liberaler Rechtsstaat Barrieren abbaut statt neue zu errichten. Gleichwohl ist bei staatlich verteilten Auszeichnungen Wachsamkeit gefragt: Die Preisvergabe darf nicht als parteipolitische Propaganda missverstanden werden; die Unabhängigkeit der Jury muss gewährleistet sein, damit Zivilgesellschaft als eigenständiger Akteur wahrgenommen wird. Der liberale Maßstab bleibt: Der Staat liefert nur notwendige Rechtsrahmen, schützt Grundrechte und schafft faire Spielregeln, während Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Gruppen möglichst frei handeln können. Solche Initiativen sollten bürokratiearm erfolgen, transparent sein und möglichst inklusiv, damit sie Freiheit statt Belehrung stärken.
Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.spd.de/service/pressemitteilungen/detail/news/einladung-zur-verleihung-des-gustav-heinemann-buergerpreises-mit-baerbel-bas-und-tim-kluessendorf/15/05/2026