CDU-Werkstatt KA-Haus: Europas Selbstbewusstsein, Industrie & Jobs sichern 🚀🇪🇺

Die CDU berichtet von einem Werkstattgespräch im Konrad-Adenauer-Haus, bei dem Bundeskanzler Merz ein neues europäisches Selbstbewusstsein forderte und die CDU-geführte Bundesregierung Wettbewerbsfähigkeit, Sicherheit und spürbaren Bürokratieabbau als zentrale Ziele setzt, um die Industrie und die arbeitende Mitte zu stärken. Im Fokus standen Fragen, wie Industriearbeitsplätze wieder nach vorne gebracht, sichere und gute Arbeitsplätze im globalen Wandel gesichert und Investitionen sinnvoll gesteuert werden können. Beteiligte wie Heike Hausfeld (Vorsitzende des Bayer-Gesamtbetriebsrats), Arndt Küpper (Clariant-Betriebsratsvorsitzender) und Reinhard Zinkann (Geschäftsführer von Miele), moderiert von Dennis Radtke, diskutierten eine wettbewerbsorientierte Industriepolitik, niedrigere Energiekosten, weniger Bürokratie und notwendige Sozialreformen. Es geht um eine klare Standortperspektive, Transformationsfähigkeit der Unternehmen, Loyalität von Arbeitnehmern und Arbeitgebern sowie um Europas gemeinsame Leitplanken, um dem Transformationsdruck aus den USA und China zu begegnen. Das EnEfG wird als Instrument für einen effizienteren Umgang mit Energie erwähnt, während Vertreter betonten, dass Politik die Arbeitsplätze schützen und neue schaffen muss, auch wenn neue Jobs unterschiedlich bezahlt sein können.

Aus liberaler Sicht lässt sich Europas Industrie am effektivsten stärken, indem Wettbewerb statt Subventionen, verlässliche Rechtsrahmen und schlanke Verfahren die Grundlage bilden. Der Weg zu sicheren, guten Arbeitsplätzen im globalen Wandel braucht weniger Bürokratie und mehr Chancen für Qualifikation und flexiblen Arbeitsmarkt, damit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sich ohne Blockaden weiterbilden und neue Tätigkeiten aufnehmen können. Die Transformationsfähigkeit von Unternehmen hängt entscheidend davon ab, dass Investitionen planbar bleiben, Energiekosten wettbewerbsfähig sind und eine effiziente Verwaltung einfache Wege schafft statt neue Hürden aufzubauen. Energiepolitik muss Anreize setzen, statt durch staatliche Eingriffe Verkrustungen zu erzeugen: Marktdynamik, Diversifikation der Versorgung, Investitionen in Netze und transparente Preisstrukturen gehören zusammen; das EnEfG kann unterstützend wirken, darf aber keine neue Bürokratie schaffen. Europas Leitplanken sollten den Transformationsdruck adressieren, ohne Protektionismus zu fördern: gleiche Wettbewerbsbedingungen, Rechtsstaatlichkeit, klare Eigentumsregeln und nachvollziehbare Fördermechanismen. Arbeitsplätze schützen und schaffen bedeutet vor allem, den Rahmen so auszugestalten, dass Unternehmen investieren und Arbeitnehmer echte Chancen erhalten. Sozialreformen müssen zielgerichtet, sozial gerecht und nicht arbeitnehmerfeindlich umgesetzt werden. Der Staat sollte sich auf das Notwendigste beschränken und nur eingreifen, wenn es unerlässlich ist; ansonsten zählt die Freiheit des Einzelnen, sich durch Innovation und Bildung weiterzuentwickeln.

Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.cdu.de/aktuelles/arbeitsmarktpolitik/cdu-werkstattgespraech-industrie-im-wettbewerb/