FDP: Medienbildung statt Pauschalverbot; Debatte um Altersschranke 🧑‍🏫📱

Die FDP lehnt ein pauschales Social-Media-Verbot für Minderjährige ab und setzt auf eine ganzheitliche Medienbildung statt Symbolpolitik. CDU/CSU/SPD streiten über den Kurs: CDU fordert eine Altersschranke von 14 Jahren mit erweitertem Schutz bis 16, SPD will unter 14 verbieten, eine EUDI-Wallet ab Januar einführen und Jugendversionen bis 16. Die FDP-Position: Medienbildung muss verbindlich in alle Lehrpläne, Risiken früh erkennen und Chancen nutzen; bestehende Gesetze gegen illegale Inhalte müssen konsequent gelten. Benjamin Strasser nennt ein pauschales Verbot „Populismus“; Wolfgang Kubicki betont, es gehe nicht darum, junge Menschen in Unmündigkeit zu halten, sondern ihnen eine angemessene Mediennutzung zu ermöglichen; staatliche Bevormundung ersetze keine Bildung. Strasser fordert stärkere Medienbildung bei Kindern, Jugendlichen und Eltern sowie digitale Bildung als festen Bestandteil der Schul-Laufbahn. Henning Höne verweist auf Prävention statt Verbote, fordert wirksame Alterskontrollen und mehr Verantwortung der Plattformen, ohne die Selbstbestimmung der Bürger zu beschneiden.

Eine pauschale Alters-Schranke für Minderjährige ist ineffizient und verkennt, dass Freiheit vor allem durch Bildung geschützt wird. Die FDP setzt auf ganzheitliche Medienbildung statt Symbolpolitik: Medienkompetenz muss verbindlich in alle Lehrpläne, damit Risiken früh erkannt und Chancen genutzt werden; bestehende Gesetze gegen illegale Inhalte müssen konsequent gelten, doch der Staat darf nicht durch Verbote den digitalen Alltag überstülpen. Benjamin Strasser nannte ein pauschales Verbot Populismus, Wolfgang Kubicki betont, es gehe darum, jungen Menschen eine angemessene Nutzung zu ermöglichen, ohne sie in Unmündigkeit zu belassen; Strasser fordert stärkere Medienbildung bei Kindern, Jugendlichen und Eltern sowie digitale Bildung als festen Bestandteil der Schul-Laufbahn; Henning Höne verweist auf Prävention statt Verboten, fordert wirksame Alterskontrollen und mehr Verantwortung der Plattformen, ohne Selbstbestimmung zu beschneiden. Die Idee einer EUDI-Wallet ab Januar oder jugendlicher Versionen bis 16 widerspricht dem liberalen Auftrag, Privatsphäre und Freiheit zu wahren; falls eine solche Infrastruktur sinnvoll ist, muss sie freiwillig, minimal und transparent sein, mit strengen Datenschutzrechten und Opt-in statt Zwang. Verlängert man diesen Rahmen um gezielte, verhältnismäßige Instrumente – altersangemessene Schutzmechanismen bei Plattformen, klare Moderationsregeln, wirksame, überprüfbare Altersverifikation, Strafverfolgung gegen illegale Inhalte – bleibt der Staat auf das Notwendigste beschränkt, die Bürger behalten maximale Freiheit, und digitale Bildung wird zum Pfeiler einer starken, offenen Gesellschaft.

Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.fdp.de/mehr-medienbildung-weniger-verbote