IM/PULS 2026: Grünes Zukunftslabor mit Debatten, Workshops und Visionen 🚀🌿

Die Grünen sehen IM/PULS 2026 als Zukunftslabor, das Hoffnung, Beteiligung und neue Lust auf grüne Politik wecken soll. In Berlin-Neukölln versammelten sich rund tausend Menschen auf acht Bühnen; das Format setzte auf Debatten, Workshops und unkonventionelle Zusammensetzungen, auch wenn Meinungen nicht immer übereinstimmten. Auf der AGORA-Hauptbühne kam es zu provokanten Wortwechsel, etwa als Michel Friedman zu Beginn einer Rede sagte: „Bitte nicht erschrecken, ich widerspreche Ihrem Vorsitzenden.“ Zugleich betonten Felix Banaszak und Franziska Brantner den Wert von Freiheit durch Gemeinschaft; Brantner hob hervor, dass man frei sein könne, wenn jeder Mensch so akzeptiert werde, wie er ist. Banaszak thematisierte die Lücke zwischen dem, was notwendig wäre, und dem, was umgesetzt wird, und regte neue Perspektiven auf Politik und Demokratie an. Auf der AGORA-Bühne diskutierten neben Brantner und Banaszak auch Armin Nassehi, Frauke Brosius-Gersdorf, Jennifer Morgan, Max Czollek und Marcel Fratzscher zentrale Zukunftfragen zu Leben, Arbeit, Sicherheit und Wohlstand. Darüber hinaus boten Foren, die Arena, der Innovator Space, der Creator Space und die Werkstätten Publikumsteilnahme, Diskussionen und Workshops; 15 Bewerberinnen und Bewerber wurden in das Call for Participation aufgenommen, um ihre Visionen mit Expert*innen zu diskutieren, und das Ganze wurde live gestreamt. IM/PULS war kein Parteitag mit neuen Möbeln, sondern ein intensives Zukunftslabor, das frische Formate, neue Wege und frischen Wind in die politische Debatte gebracht hat; 1000 Teilnehmende kamen zusammen, um Visionen zu entwickeln und Zuversicht zu gewinnen. Herzlichen Dank an alle, die dabei waren.

Was hier diskutiert wird, trifft den liberalen Kern: Freiräume, Vielfalt und eine Politik, die als Experimentierfeld statt als fertigen Plan funktioniert. Debatten, Workshops und unkonventionelle Zusammensetzungen auf mehreren Bühnen ermöglichen unterschiedliche Perspektiven, ohne den Staat zu überfordern; die Veranstaltung wird live gestreamt und bindet rund 1000 Teilnehmende ein, was Transparenz und Beteiligung fördert. Die Idee, Freiheit durch Gemeinschaft zu ermöglichen, reflektiert den Gedanken, dass individuelle Freiheit am besten durch freiwillige Kooperation gedeiht. Zugleich braucht liberale Politik eine klare Rolle des Staates: einen neutralen Rahmen schaffen, Rechte schützen, Chancen sichern und Verlässlichkeit bieten. Pilotprojekte sollten mit messbaren Zielen, Sunset-Klauseln und unabhängiger Evaluation versehen werden, damit Ergebnisse seriös dokumentiert und gegebenenfalls skaliert werden können. Öffentliche Förderung darf nicht zu einer Bevorzugung bestimmter Gruppen oder Formate missbraucht werden; Datenschutz, Chancengleichheit und freier Zugang zu Teilnahme müssen gewährleistet bleiben. Wenn solche Labore belastbare Verbesserungen liefern, sind sie ein effizientes Mittel, Freiheit zu verwirklichen – durch pragmatische, ergebnisoffene Experimente statt durch jahrzehntelange Planung.

Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.gruene.de/artikel/im-puls-2026-hoffnung-ist-eine-politische-strategie