FDP Saar: Chatzimarkakis Spitzenkandidat, Kurswechsel zu Wirtschaft, weniger Bürokratie 🚀

Die FDP Saar hat sich für die Landtagswahl 2027 aufgestellt. Spitzenkandidat ist Jorgo Chatzimarkakis auf Platz 1, Angelika Hießerich-Peter folgt auf Platz 2. Bei der Landesvertreterversammlung gewann Chatzimarkakis im zweiten Wahlgang gegen Ralf Armbruster; Armbruster landete auf Platz 3. Auf den Plätzen 4 bis 10 folgen Julian Brenner, Patrick Leo, Klaus Kieser, Roland König, Hennig Michel, Jan Reiter und Willi Zimmerling. Die Freien Demokraten werben für einen Kurswechsel: mehr Wirtschaftskompetenz, weniger Bürokratie und mehr Freiheit, weil das Saarland wirtschaftlich absteigt; Rot-Rot-Grün und die Ränder von links und rechts gefährden laut FDP die Industrie. Ihre zehn Schatzkisten-Punkte umfassen Bildung, insbesondere Sprachbildung, Künstliche Intelligenz, Mittelstand, Industriepolitik, Bürokratieabbau und digitale Souveränität; das Motto lautet: Machen! Machen, was richtig ist!

Die FDP Saar setzt auf einen Kurswechsel hin zu mehr Wirtschaftskompetenz, weniger Bürokratie und größerer Freiheit, weil der Wirtschaftsstandort Saarland spürbar an Boden verliert und Investitionen nur dann zu erwarten sind, wenn Belastungen für Unternehmen niedrig, Planungssicherheit hoch und Innovationshemmnisse minimal bleiben. Die Betonung von Bildung und Sprachkompetenz dient aus liberaler Sicht der besseren Allokation von Humankapital, die Produktivität steigt, Menschen am Arbeitsmarkt teilhaben und individuelle Chancen wahrgenommen werden. Die Fokussierung auf Künstliche Intelligenz, Mittelstand und Industriepolitik signalisiert die Bereitschaft, neue Technologien und kleine sowie mittlere Betriebe als Kernmotoren zu fördern, ohne dabei staatliche Planwirtschaft zu etablieren. Die Forderung nach Bürokratieabbau und digitaler Souveränität passt in ein liberales Grundverständnis, wonach Verwaltung effizient, transparent und wettbewerbsneutral sein sollte und Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen möglichst viel Freiraum erhalten.

Aus liberaler Perspektive braucht der Kurs eine klare, zeitnahe Umsetzung mit erstklassigen Rahmenbedingungen: Regulierung muss zweckgerichtet, nachvollziehbar und zeitlich befristet sein; Leistungsprinzip und Marktmechanismen statt Subventionsdauerschleifen sollten Vorrang haben; Investitionen in Bildung, Infrastruktur und digitale Plattformen müssen effizient, datenorientiert und privatwirtschaftlich begleitet werden; KI-Entwicklung braucht starke Datenschutz- und Ethikstandards sowie offene Märkte und Wettbewerb statt Monopolbildung durch staatliche Zurichtungen. Die digitale Souveränität darf Freiheit und Sicherheit der Bürger erhöhen, ohne Zensur oder behinderten Marktzugang zu erzeugen. Wenn die Programme an messbaren Zielen, transparenten Kosten und reputabler Privatinvestitionsbereitschaft ausgerichtet sind, kann der Anspruch „Machen! Machen, was richtig ist!“ zu einer echten Liberalisierung der Saarwirtschaft führen, die Arbeitsplätze stärkt, Innovation freisetzt und den Staat nur dort intervenieren lässt, wo es wirklich unerlässlich ist.

Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.fdp.de/fdp-saar-stellt-weichen-fuer-landtagswahl