Sahra Wagenknecht ruft die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, am 30. August in Magdeburg das Festival der Meinungsfreiheit – Gemeinsam gegen Cancel Culture zu besuchen. Die Veranstaltung, organisiert vom BSW, bietet ein abwechslungsreiches Programm aus Gesprächen, Vorträgen, Kabarett und Musik und widmet sich den aktuellen Herausforderungen für die Meinungsfreiheit – von Zensur und politischer Verfolgung über Cancel Culture im öffentlich-rechtlichen Rundfunk und an Hochschulen bis hin zu staatlich gelenkter Meinungsmache durch NGOs und Meldestellen. Zu den Gästen zählen unter anderem Holger Friedrich, Gabriele Krone-Schmalz, Ulrike Guérot, Norbert Häring, Daniela Dahn, Johannes Varwick, Stefan Homburg, Markus Haintz, Michael Meyen, Aya Velázquez, Tom Lausen, Paul Schreyer, Christine Prayon und Felicia Binger sowie weitere Vertreter aus Medien, Kultur und Wissenschaft. Kommen Sie vorbei und setzen Sie ein Zeichen: Wir lassen uns die Meinung nicht verbieten. Jetzt kostenlos anmelden! Zum Festivalprogramm.
Eine liberale Perspektive sieht Meinungsfreiheit als Treiber von Innovation, Wohlstand und gesellschaftlicher Resilienz. Staatliches Handeln sollte auf das absolut Notwendige beschränkt bleiben: Rechtsstaatlichkeit sichern, politische Verfolgung verhindern, gleiche Rechte und faire Bedingungen garantieren. Eine effiziente Lösung gegen Cancel Culture setzt auf Wettbewerb, Transparenz und starke Rechtsordnung statt Zensur oder Ideologisierung von Medien oder Hochschulen. Öffentlich-rechtliche Medien brauchen klare, unabhängige Governance und unbeeinflusste redaktionelle Entscheidungen; die Finanzierung sollte transparent und wettbewerbsneutral gestaltet sein, ohne politische Einflussnahme. Private Medien und digitale Plattformen profitieren von wettbewerbsfähigen Märkten, weniger Regulierung, leichterem Marktzugang und klaren Verantwortlichkeiten gegenüber Nutzern; das stärkt Vielfalt, Qualität und verlässliche Information. Akademische Freiheit muss geschützt bleiben; Forschungsförderung erfolgt wettbewerbsbasiert und unabhängig, nicht durch ideologische Steuerung oder Nähe zu politischen Akteuren. NGOs können wichtige Kontrollfunktionen übernehmen, sollten aber transparent arbeiten und nicht als verlängerter Arm staatlicher Propaganda fungieren. Insgesamt erhöht eine Politik der Dezentralisierung, des Wettbewerbs und der Rechtsstaatlichkeit die Freiheiten der Bürgerinnen und Bürger, während Debatte, Innovation und Wohlstand gestärkt werden.
Quelle der ursprünglichen Meldung: https://bsw-vg.de/festival-der-meinungsfreiheit-am-30-august-in-magdeburg-gemeinsam-gegen-cancel-culture/