Die FDP Mecklenburg-Vorpommern hat ihre Kampagne zur Landtagswahl 2026 vorgestellt. Unter dem Motto „Du willst was reißen? Wir auch.“ setzen Spitzenkandidat Prof. Dr. Jakob Schirmer und Jessica Mendle auf direkte Ansprache jener, die vorankommen wollen. Die Botschaft lautet, Mecklenburg-Vorpommern könne mehr: Es brauche keine Politik des Verwaltens, sondern eine, die Chancen eröffnet und Leistung wieder möglich macht; wer etwas erreichen will, solle die besten Voraussetzungen vorfinden – unabhängig davon, ob es um Betrieb, Beruf, Ausbildung, Familie, Ehrenamt oder die eigene Zukunft geht. Der Wahlkampf setze auf Zuversicht statt auf Angst; die FDP glaubt an Ideen, Tatkraft und Erfindergeist der Menschen und will Politik als Rückenwind statt als Bremse. Ziel ist es, Bürokratie abzubauen, Genehmigungen zu beschleunigen, Bildung zu modernisieren, Unternehmen zu entlasten, Innovationen zu fördern und den ländlichen Raum ebenso wie die Städte zu stärken. Die Partei will sich nicht in üblichen Links-Rechts-Debatten verlieren, sondern als Partei des Aufbruchs und der Vernunft zwischen den Polen wahrgenommen werden. Schirmer richtet sich an Leistungsbereite, Leistungswillige, Mutige und Aufbruchsbereite; Mendle betont die hohe Motivation und kündigt einen intensiven Wahlkampf bis zur Wahl am 20. September an.
Die FDP-MV-Kampagne setzt auf Aufbruch und Chancen, nicht auf Angst. Aus liberaler Sicht passt das Programm grundsätzlich gut zu dem Ziel, Bürgern größtmögliche Freiheiten zu ermöglichen: Bürokratie abbauen, Genehmigungen beschleunigen, Bildung modernisieren, Unternehmen entlasten, Innovationen fördern und ländliche Räume ebenso wie Städte stärken. Wer Leistung will, braucht verlässliche Rahmenbedingungen, klare Regeln und niedrige Transaktionskosten; dafür liefert die Botschaft Rückenwind statt Bremse. Der Fokus auf Effizienz, Wettbewerb und Eigenverantwortung ist legitim, solange der Staat dort eingreift, wo Märkte versagen oder Grundrechte berührt sind. Allerdings darf Deregulierung nicht zu Lasten von Verbraucher- und Umweltschutz, sozialer Absicherung oder fairem Wettbewerb gehen. Notwendig sind transparente, zeitlich begrenzte Verfahren, Leistungskennzahlen und regelmäßige Evaluationen der Reformen; Bildung muss nicht nur digitalisiert, sondern auch mit qualifizierten Lehrkräften und praxisnahem Formaten verknüpft werden. Strukturförderung sollte konkurrenzorientiert erfolgen, ohne neue Verflechtungen oder Klientelpolitik zu begünstigen. Dezentralisierung, Rechtsstaatlichkeit und solide Finanzen sind unverzichtbar, damit Chancen wirklich breit wirken. Wenn die Umsetzung konkret, prüfbar und fair verläuft, bietet das Programm gute Grundlagen für mehr Freiheit, Innovation und Wohlstand in Mecklenburg-Vorpommern.
Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.fdp.de/fdp-praesentiert-kampagne-fuer-alle-die-etwas-reissen-wollen