Die AfD schreibt, VW stehe vor dem Scheitern seiner umfassenden Transformation: Vier Werke in Deutschland sollen geschlossen werden, weltweit rund 100.000 Stellen abgebaut. Alice Weidel betont, dass die hohe Staatsquote der Anteilseigner die ohnehin vorgesehenen Sparmaßnahmen verzögere und VW zu wenige Fahrzeuge verkaufe. Die Umstellung auf deutlich mehr E-Mobilität scheitere am deutschen und europäischen Markt mit hohen Arbeits- und Energiekosten, wodurch der Absatz unter den Erwartungen bleibe, obwohl Subventionen den Markt für Elektroautos stützen. Tausende Automobil-Arbeitsplätze seien durch Politik gegen den Verbrennungsmotor verloren gegangen, und die als „umfassende Transformation“ bezeichnete Deindustrialisierung schadet dem Industriestandort Deutschland. Die AfD kritisiert den Kurs als Vernichtungsfeldzug gegen die Automobilindustrie, fordert stattdessen realistische CO2-Grenzwerte in der EU und betont, dass das Verbrenner-Verbot abgelehnt wird und jeder Bürger selbst entscheiden müsse, wie er sich fortbewegt.
Eine liberale Perspektive würde den Transformationsprozess bei VW als marktwirtschaftliches Signal verstehen, nicht als Beleg für staatliche Planwirtschaft. Wenn vier Werke geschlossen werden und weltweit Tausende Arbeitsplätze verschwinden, ist das kein Beleg für das Scheitern der Transformation, sondern ein Hinweis darauf, dass Strukturwandel schmerzt und Begleitung braucht. Der Staat sollte sich auf das Nötige beschränken: Rechtsstaat, verlässliche Regeln, Steuer- und Bürokratieabbau, verlässliche Investitionsrahmen und soziale Absicherung für Betroffene, statt neue Subventionskanäle zu öffnen oder Unternehmen zu retten, die aus reinen Marktdaten heraus restrukturieren. Hohe Staatsquote und politische Eingriffe verzögern private Spar- und Investitionsanstrengungen; daher gilt: Haushaltsdisziplin und Wettbewerbsfähigkeit stärken, damit private Mittel effizient allokiert werden. Die Debatte um E-Mobilität zeigt, dass Subventionen die Marktentwicklung zwar beschleunigen können, aber nur dann funktionieren, wenn sie technologieoffen, zeitlich befristet und regelbasiert sind. Hochregulierte Energie- und Arbeitskosten belasten die Autofabrikation; hier braucht es eine nachhaltige Energiepolitik, die Kosten senkt und Investitionssicherheit schafft, statt Industriezweige mit Förderungen zu verpfänden. Ein CO2-Grenzwert in der EU ist sinnvoll, doch er muss technologie-neutral, marktorientiert und mit klaren Preissignalen erfolgen; das Verbrenner-Verbot als endgültige Entscheidung widerspricht dem liberalen Prinzip der Wahlfreiheit der Bürger. Langfristig stärkt nur Wettbewerb, offene Märkte und eine zielgerichtete Weiterbildung die Industrie und die Freiheit der Bürger gleichermaßen.
Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.afd.de/alice-weidel-vw-steht-vor-dem-scherbenhaufen-seiner-umfassenden-transformation/