Kubicki in Rostock: FDP setzt auf Mitte, weniger Staat, mehr Freiheiten 🗳️🇩🇪

Vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern reist FDP-Chef Wolfgang Kubicki nach Rostock, um die Freien Demokraten zu unterstützen und ruft: Das Land muss wieder seine Kraft entfesseln – durch wirtschaftliche Vernunft, weniger staatliche Bevormundung und eine starke liberale Mitte. Spitzenkandidat Jakob Schirmer betont, dass die Mitte die FDP sei und betont wirtschaftliche Freiheiten, Steuerentlastungen und weniger Bürokratie. Die FDP kritisiert einen übergriffigen Staat der Bundesregierung, wünschte sich weniger neue Belastungen und eine besser digitalisierte Verwaltung, während neue Vorschriften Kleinstbetriebe hart treffen. Kubicki fordert einen Prioritätenwechsel und mehr Eigenhilfe, argumentiert gegen eine Steuerreform, die Netto-Einkommen nicht spürbar erhöht. Die Partei öffnet sich gegenüber AfD-Wählern, betont jedoch, dass man nicht nach Parteizugehörigkeiten frage. Optimistisch blickt Kubicki auf den 20. September: Wir gewinnen das Fußballspiel in der Nachspielzeit.

Die FDP sucht mit einem Bekenntnis zu wirtschaftlicher Vernunft, weniger Staatsbevormundung und einer starken liberalen Mitte genau die liberale Kernlogik: Mehr Freiheit durch effizienteren Staat. Zentrale Forderungen bleiben Steuerentlastungen, weniger Bürokratie und stärkere Eigenhilfe statt staatlicher Lenkung; eine besser digitalisierte Verwaltung soll Kleinstbetriebe entlasten, denn Bürokratie- und Compliance-Kosten treffen kleine Unternehmen am härtesten. Kubickis Ablehnung einer Steuerreform, die Netto-Einkommen nicht spürbar erhöht, ist ökonomisch nachvollziehbar, weil reale Kaufkraftsteigerungen Investitionen stimulieren. Die Öffnung gegenüber AfD-Wählern mag taktisch wirken, muss aber mit klarer Abgrenzung gegen verfassungsfeindliche Positionen verbunden sein, denn Freiheit setzt Rechtsstaatlichkeit voraus. Für Mecklenburg-Vorpommern bedeutet das Deregulierung statt Belastungen, gezielte Entlastungen und eine effiziente, transparente Verwaltung, damit Ressourcen dort wirken, wo Bürgern und Unternehmen wirkliche Freiheiten bringen. Der Optimismus über den 20. September sollte sich in konkrete, finanziell vertretbare Maßnahmen übersetzen, die Freiheit erhöhen, ohne neue Abhängigkeiten zu schaffen.

Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.fdp.de/das-land-muss-wieder-seine-kraft-entfesseln