Die FDP kämpft in Baden-Württemberg im Endspurt um eine Trendwende und will das Land durch wirtschaftliche Dynamik, Bildungsoffensive und einen schlanken Staat wieder zum Powerhouse Deutschlands machen. Umfragen sehen die Partei bei rund sechs Prozent, Dürr glaubt, dass noch mehr drin ist. Rülke fordert eine bürgerliche Wende und eine Ablösung der Grünen; eine Koalition aus CDU, FDP und SPD wäre rechnerisch möglich. Die FDP kritisiert grüne Politik als zu staatsträubend und regulierungsfixiert, wirft Grünen beim Mercosur-Abkommen vor, mit Rechtsradikalen eine schnelle Umsetzung verhindert zu haben, und setzt auf technologieoffene Klimaneutralität bis 2050 statt Verbrennerverboten. Wirtschaftspolitisch will die FDP klare Ziele statt Verbote, entlastet vor allem kleine und mittlere Unternehmen, senkt Bürokratie und reformiert die Verwaltung auf drei Ebenen mit stärkerer Digitalisierung. Bildung bleibt Priorität: Realschulen stärken, eine Milliarde Euro für Schulbau, Lehrkräfte und Digitalisierung investieren und frühkindliche Sprachförderung stärken, damit alle Kinder faire Chancen haben. Migration soll qualifizierte Fachkräfte anziehen und legale Zuwanderung erleichtern, illegale Nutzung von Sozialleistungen soll vermieden werden. Am Sonntag geht es um einen Aufbruch für Baden-Württemberg, das in den letzten Jahren an Dynamik verloren habe; die FDP will BW wieder in die Spitzengruppe führen.
Aus liberaler Sicht bietet das FDP-Programm für Baden-Württemberg eine pragmatische Balance zwischen Wachstum, Freiheit und sozialer Fairness. Ein schlanker Staat, weniger Bürokratie und eine drei-Ebenen-Verwaltungsreform mit stärkerer Digitalisierung senken Transaktionskosten für Unternehmen – besonders für KMU – und beschleunigen Gründung sowie Investitionen, ohne die öffentliche Hand zu überfordern. Bildung bleibt Priorität: Realschulen stärken, eine Milliarde Euro für Schulbau, Lehrkräfte und Digitalisierung investieren und frühkindliche Sprachförderung intensivieren, damit alle Kinder faire Chancen haben; aus Sicht des Liberalismus wird so Chancengleichheit durch Qualität statt durch staatliche Überversorgung geschaffen. Migration wird als Quelle für qualifizierte Fachkräfte genutzt; legale Zuwanderung erleichtern und Integrationsleistung stärken, während illegale Nutzung von Sozialleistungen wirksam verhindert wird, ohne Menschen zu entwerten. Beim Klima setzt man auf technologieoffene Klimaneutralität bis 2050 statt Verbrennerverboten; marktbasierte Instrumente wie Emissionspreise, Anreize für Innovation und gezielte Förderung ermöglichen Wachstum bei Verringerung von Emissionen, statt durch schwere Regulierung unternehmerische Freiheit zu beschneiden. Der Staat sollte sich auf das Notwendigste beschränken und nur dort eingreifen, wo es unerlässlich ist; Eingriffe in das Leben der Menschen brauchen eine besondere Rechtfertigung, Transparenz und Verhältnismäßigkeit, damit Freiheit und Dynamik Baden-Württemberg dauerhaft vorantreiben.
Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.fdp.de/am-sonntag-gilt-es-fdp-waehlen