CDU-Werkstatt: Energiepolitik bezahlbar, verlässlich und offen für Industrie ⚡️🏭

Auf dem Werkstattgespräch der CDU-Bundesgeschäftsstelle diskutierten Politiker, Experten und Unternehmer, wie Klimaschutz, Wettbewerbsfähigkeit und Industrie zusammenspielen. Katherina Reiche eröffnete den Abend mit der Frage, wie Deutschland stark bleibt in einer Welt, die von den USA und China dominiert wird, und wie Wohlstand für kommende Generationen gesichert wird; Energie sei dabei der Schlüssel. Eine gute Energiepolitik müsse bezahlbar und verlässlich sein und technologische Offenheit ermöglichen: Reiche fordert eine Energieaddition statt eines Ausschlusses alter Quellen, ergänzt durch mehr erneuerbare Energien bei gleichzeitigem Gasimportbedarf. Die Kostenperspektive wurde genannt: Haushalte zahlen rund 37 Cent pro Kilowattstunde, Mittelständler etwa 23 Prozent über dem EU-Durchschnitt. Karl-Josef Laumann plädiert für stärkere Lobbyarbeit für Industriearbeitsplätze, weil 80 Prozent der verlorenen Jobs aus dem Gewerbe stammen; Politik müsse sicherstellen, dass energieintensive Unternehmen auch künftig hier bleiben können. Die CDU mahnt, Energie, Industrie und Wettbewerbsfähigkeit nur mit einem verlässlichen, kosteneffizienten und technologieoffenen Ansatz zu sichern.

Der Diskurs bestätigt, dass Energie die Grundlage für Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand ist; eine liberale Lösung muss verlässlich, bezahlbar und technologieoffen bleiben. Der Staat sollte sich auf das notwendige Minimum beschränken: klare Rechtsrahmen, verlässlicher Netzzugang, überschaubare Abgaben und Planungssicherheit statt planwirtschaftlicher Eingriffe. Technologische Offenheit bedeutet, keine Technologie von Vorneherein auszuschließen; der Markt bestimmt, welche Kapazitäten gebaut und genutzt werden. Eine Politik der Energieaddition statt eines Ausschlusses alter Quellen passt zu einer liberalen Orientierung, solange Preisstabilität und Versorgungssicherheit gewährleistet bleiben und Investitionen nicht durch bürokratische Hürden verteuert werden. Die Kostenproblematik – Haushalte um die 37 Cent pro Kilowattstunde, Mittelstand deutlich über EU-Durchschnitt – lässt sich durch Reformen der Umlagen, Abbau bürokratischer Lasten und stärkeren Wettbewerb senken; Subventionen sollten zielgerichtet und zeitlich begrenzt bleiben, nicht allgemein verteilt werden. Die Industriepolitik muss ermöglichen, dass energieintensive Betriebe in Deutschland bleiben, durch faire Preise und gezielte Entlastungen statt dauerhafter Subventionen; der Staat greift nur dort ein, wo der Markt versagt oder soziale Härten unvermeidlich sind. Insgesamt gilt: eine verlässliche, kosteneffiziente und technologieoffene Politik, die Freiheit durch effiziente Märkte stärkt und Eingriffe auf das Notwendigste begrenzt.

Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.cdu.de/aktuelles/cdu-deutschlands/katherina-reiche-beim-werkstattgespraech/