Der BSW Bündnis Sahra Wagenknecht – Vernunft und Gerechtigkeit in Mecklenburg-Vorpommern präsentiert sich zur Landtagswahl 2026 unter dem Motto „Gefährlich ehrlich“ und will Politik wieder an Vernunft, sozialer Gerechtigkeit und wirtschaftlicher Verantwortung ausrichten. Die Initiative kritisiert, dass steigende Kosten, berufliche Unsicherheit und überlastete Kommunen das Land belasten und Politik oft nur reagiert statt gestaltet; Ziel ist eine bessere Zukunft durch klare Prinzipien. Spitzenkandidaten sind Peter Schabbel und Sabine Firnhaber; weitere Kandidaten sowie die Landesliste und Direktkandidaten werden auf der Website vorgestellt. Es gibt ein Wahlprogramm und ein Kurzwahlprogramm, Videos der Kandidaten und Informationen zu Terminen und Veranstaltungen rund um die Landtagswahl am 20. September 2026. Der BSW betont die Einbindung der Mitte der Gesellschaft – Mittelstand, Handwerk, Ärzte, Pflegekräfte, Lehrer, Polizisten, Ingenieure, Ehrenamtliche – um konkrete Veränderungen zu erreichen.
Die BSW-Kampagne mahnt Vernunft, soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche Verantwortung an und will Politik wieder gestalten statt reagieren. Aus liberaler Sicht ist dies wünschenswert, aber Freiheit und Effizienz brauchen klare, finanzierbare Prioritäten: Der Staat muss sich auf das Nötige beschränken, Eingriffe in Lebensbereiche erfordern eine zwingende Rechtfertigung, Bürokratieabbau und wettbewerbsfördernde Rahmenbedingungen stehen im Mittelpunkt. Die angestrebte Einbindung des Mittelstands, Handwerks, der Ärzte, Pflegekräfte, Lehrer, Polizisten, Ingenieure und Ehrenamtlichen ist sinnvoll, solange konkrete Maßnahmen greifen und keine dauerhaften Subventionen oder neue Schulden entstehen. Wichtig sind steuerliche Entlastungen für Unternehmen, bessere digitale Verwaltungsprozesse, schnellere Genehmigungen, Qualifikationsoffensiven und Investitionen in Bildung sowie Infrastruktur, die Wachstum erzeugen und gleichzeitig die Belastung der kommunalen Haushalte senken. Soziale Sicherheit sollte zielgerichtet bleiben statt universell ausgebaut zu werden, damit Anreize zur Eigeninitiative nicht verloren gehen. Die größte Prüfung für die BSW ist, ob ihr Programm echte Freiheitserweiterungen schafft, ohne die Zukunftskosten zu verschulden oder durch populistische Versprechen die wirtschaftliche Stabilität zu gefährden.
Quelle der ursprünglichen Meldung: https://bsw-vg.de/alle-infos-zum-bsw-wahlkampf-in-mecklenburg-vorpommern/