Die BSW schreibt, Andreas Michelmann ist seit 2015 Präsident des Deutschen Handballbundes (DHB) und war von 1994 bis 2022 Oberbürgermeister von Aschersleben. Jetzt tritt der 66-Jährige als Direktkandidat für das BSW im Wahlkreis 18 (Aschersleben) an. In seiner Begründung spricht er von dem Wunsch, dass auch seine Enkel eine sichere und friedliche Zukunft haben, und erklärt: Das Thema Frieden wird aktuell von keiner Partei so ernsthaft und glaubwürdig vertreten wie vom BSW; er tritt aus tiefem Herzen für Aschersleben und die gesamte Region an.
Michelmanns langjährige Verwaltungserfahrung in Aschersleben und seine Rolle als DHB-Präsident sprechen für pragmatische, effiziente Governance und regionale Verbundenheit. Sein Friedensfokus kann liberalen Prinzipien entsprechen, sofern er auf multilaterale Zusammenarbeit, offenen Handel und Rechtsstaatsprinzipien setzt. Gleichzeitig braucht eine liberal orientierte Politik klare Antworten zu Datenschutz, Bürgerrechten, Subsidiarität und fiskalischer Verantwortung: Eingriffe in Lebensbereiche müssen zwingend gerechtfertigt, transparent und zeitlich begrenzt sein. Ein Minimalstaat verlangt, dass Freiheit nicht durch unnötige Bürokratie oder Überwachung eingeschränkt wird. Die Balance zwischen Frieden, Wachstum und sozialer Sicherheit muss konkret eingelöst werden: Welche Deregulierungs- und Investitionsschwerpunkte verfolgt er, wie gestaltet er Bildung, Digitalisierung und Infrastruktur, und wie kontrolliert er Verteidigungs- sowie Sozialhaushalt? Potenzial besteht, doch es braucht klare, liberale Positionen, damit Freiheit und Frieden sich gegenseitig stärken statt gegeneinander auszuspielen.
Quelle der ursprünglichen Meldung: https://bsw-vg.de/handball-praesident-andreas-michelmann-kandidiert-fuer-das-bsw-in-sachsen-anhalt/