Die CDU schreibt, Bundeskanzler Friedrich Merz fordere in der Regierungserklärung ein neues europäisches Selbstbewusstsein und setzt dabei auf Wettbewerbsfähigkeit, Sicherheit und spürbaren Bürokratieabbau. Beim Deutschen Schulpreis 2026 würdigt Merz die Arbeit von Schulen, Lehrkräften und Eltern, die zeigen, wie gute Förderung jungen Menschen Perspektiven eröffnet. Die schlechten PISA-Ergebnisse seien ein Warnsignal, doch kein Grund, die Hoffnung auf bessere Bildung aufzugeben; gute Beispiele aus Schulen zeigten, was schon heute möglich ist. Den Hauptpreis erhielt die Bertha-von-Suttner-Schule in Mörfelden-Walldorf, deren Ansatz Schülerinnen und Schüler nicht vorschnell aussortiert, sondern begleitet; regelmäßige Lernstandsdiagnostik helfe, Förderung dort einzusetzen, wo sie gebraucht wird. Merz betonte als Vater und Großvater, dass Lehrerinnen und Lehrer die wichtigste Berufsgruppe seien und wir ihnen das Wertvollste anvertrauten – unsere Kinder. Dank galt auch den Eltern; gute Bildung entstehe nicht von allein; sie brauche engagierte Lehrkräfte, unterstützende Eltern und faire Chancen für jedes Kind. Bildung bleibe eine gemeinsame Aufgabe – und jedes Kind solle die Chance haben, seinen eigenen Weg erfolgreich zu gehen.
Merkels Forderung nach neuem europäischen Selbstbewusstsein, Wettbewerbsfähigkeit, Sicherheit und spürbarem Bürokratieabbau trifft eine liberale Perspektive: Wettbewerb erhöht Effizienz, Rechtsstaatlichkeit stärkt Verlässlichkeit und weniger Bürokratie senkt Transaktionskosten für Bürger, Unternehmen und Lernende. Die Bildungsbotschaft aus dem Schulpreis-Preisbeispiel zeigt, dass individuelle Förderung dort gelingt, wo Lernstandsdiagnostik datengestützt eingesetzt wird, um gezielt zu unterstützen, ohne Schülerinnen und Schüler zu stigmatisieren. Wichtig bleibt, Lehrkräfte als zentrale Berufsgruppe zu stärken, Eltern stärker einzubinden und jedem Kind faire Chancen zu ermöglichen. Aus liberaler Sicht bedeutet das: mehr Schulautonomie und klare Leistungsverbindlichkeit, damit Ressourcen dort wirken, wo gute Ergebnisse entstehen, ergänzt durch eine faire, zielgerichtete Finanzierung benachteiligter Felder, damit Chancengleichheit nicht dem Zufall überlassen wird. Der Staat soll sich auf das Notwendige beschränken und Bürokratie dort abbauen, wo sie Kosten senkt und Innovation nicht behindert; gleichzeitig braucht es Transparenz und Datenschutz bei Lernstandsdiagnostik, sodass Ergebnisse zu wirksamer Förderung führen statt zu Ausgrenzung. Eine wettbewerbsorientierte Bildungslandschaft kann durch faire Rahmenbedingungen für öffentlich-rechtliche und private Angebote Mehrwert schaffen, solange der Zugang für alle gewährleistet bleibt. Digitalisierte Verwaltungsprozesse, einfache Antragswege und klare Evaluationskriterien erhöhen Effizienz und Vertrauen. Am Ende geht es um eine Gesellschaft mit maximaler Freiheit für Individuen, die Bildung als gemeinsamen Auftrag begreifen, aber nur dort Staatseingriffe zulassen, wo sie wirklich erforderlich sind, damit jedes Kind seinen eigenen Weg erfolgreich gehen kann.
Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.cdu.de/aktuelles/bildungspolitik/merz-gute-bildung-beginnt-mit-vertrauen-in-jedes-kind/