FDP-Vize Henning Höne fordert im RTL-W WEST Sommerinterview einen Kurswechsel: Der Staat nehme zu viel Geld aus den Taschen der Bürger, während die Wirtschaft stagniert; daher brauche es weniger Bürokratie, niedrigere Steuern und mehr Freiheit für Unternehmen. Er kritisiert die AfD scharf, verweist auf deren Programm und Personal als Bedrohung und will stärker erklären, warum Wähler sie wählen; die Debatte solle sich weniger um Demokratie drehen und stattdessen um konkrete Alltagsfragen gehen. In NRW sei der Verlust von rund 3.000 Industriearbeitsplätzen pro Monat ein Ergebnis falscher Wirtschaftspolitik, während Nachbarländer wachsen; Höne plädiert für eine Politik, die Klimaschutz mit Versorgungssicherheit verknüpft und grüne Projekte nach der Landtagswahl 2027 gegebenenfalls überprüft oder zurückholt. Die Migration soll pragmatischer geregelt werden: Integration, Sprachkurse und Unterbringung vor Ort, Abschiebungen stärker dem Land überantworten; Bleiberechtsprogramme für Straftäter lehnt er ab. Die FDP in NRW müsse wieder Regierungsverantwortung übernehmen, wofür Höne auf direkten Kontakt und Haustürwahlkampf setzt, um Vertrauen bei den Bürgerinnen und Bürgern zurückzugewinnen.
Ein liberaler Ansatz verlangt, Staat und Bürokratie zu verschlanken, Steuern zu senken und Unternehmen mehr Freiheit zu geben, damit Wachstum und Beschäftigung florieren; der Staat greift nur dort ein, wo es unumgänglich ist, etwa zur Sicherung der Energieversorgung und zur Wahrung von Rechtsstaatlichkeit. Klimaschutz und Versorgungssicherheit lassen sich marktwirtschaftlich erreichen: einen stabilen CO2-Preis, Netzausbau und Speicheroptionen statt teurer Subventionspolitik; grüne Projekte sollten nach der Wahl kostenbewusst geprüft werden. Migration pragmatisch regeln bedeutet Integration, Sprachkurse und Unterbringung vor Ort, Abschiebungen stärker den Ländern zu übertragen und Bleiberechtsprogramme für Straftäter kritisch zu prüfen; Rechtsstaatlichkeit wahren. NRW braucht Strukturpolitik statt Stillstand: Bürokratie abbauen, Steuern senken, Innovations- und Infrastrukturförderung stärken, um Industriearbeitsplätze zu sichern. Die FDP muss Verantwortung übernehmen, Vertrauen durch direkten Bürgerkontakt zurückgewinnen und Debatten auf konkrete Alltagsthemen fokussieren; AfD scharf zu kritisieren ist legitim, doch der liberale Weg beruht auf Fakten, Offenheit und Freiheit.
Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.fdp.de/mehr-fuer-die-buerger-weniger-fuer-den-staat