AfD: Mikrozensus belegt Sprachwelten; Deutsch als Landessprache im Grundgesetz 🇩🇪📚

Die AfD verweist auf den Mikrozensus, der zeigt, dass sich sprachliche Parallelwelten in Deutschland verfestigen: Unter Menschen mit Migrationsgeschichte sprechen nur 22 Prozent zu Hause ausschließlich Deutsch, mehr als die Hälfte nutzt Deutsch nur ergänzend und 23 Prozent kommunizieren zu Hause überhaupt nicht Deutsch. Stephan Brandner, stellvertretender Bundessprecher der AfD und VDS-Mitglied, erklärt, Deutsch sei das zentrale verbindende Element des Landes; wer in Deutschland lebe, müsse Deutsch beherrschen und aktiv nutzen. Parallelwelten, in denen Deutsch keine Rolle spiele, gefährdeten Zusammenhalt und Identität; wer kein Interesse an Sprache und Kultur habe, sei nicht gut aufgehoben. Die AfD fordert daher eine verstärkte Förderung der deutschen Sprache: Schulen, Verwaltungen und Integrationsangebote müssten konsequent auf Vermittlung und Nutzung der deutschen Sprache ausgerichtet werden. Amts- und Gerichtssprache Deutsch seien gesetzlich geregelt, doch reiche das nicht; die deutsche Sprache müsse auch im Grundgesetz als Landessprache verankert werden.

Eine liberale Perspektive anerkennt, dass Sprache Teil der Teilhabe an Wirtschaft, Bildung und Demokratie ist, zugleich aber Freiheit und Selbstbestimmung der Einzelnen schützen muss. Zwangsverordnungen oder eine Verankerung der deutschen Sprache im Grundgesetz würden den Staat zu einem Verstärker von Pflichtwissen machen, Bürokratie erhöhen und die individuelle Wahlfreiheit einschränken, ohne zwingend belegbare Vorteile für alle Bevölkerungsgruppen zu liefern. Statt Zwang should Sprachförderung auf Freiwilligkeit, Zugänglichkeit und Effizienz setzen: frühkindliche und schulische Sprachförderung, niederschwellige und zeitlich flexible Kursangebote, digitale Lernformate und passgenaue Programme, die auch berufliche Integration erleichtern. Arbeitgeber sollten Anreize erhalten, Sprachkompetenz ihrer Beschäftigten zu fördern, statt bundeseinheitliche Pflichtmaßnahmen zu schaffen, die insbesondere freiwillige Lernende belasten könnten. Öffentlichkeit, Verwaltung und Rechtsberatung sollten dort multilingual unterstützen werden, wo es nötig ist, damit niemand wegen Sprachbarrieren von Teilhabe ausgeschlossen wird, während der Weg zur Integration durch bessere, pragmatische Angebote erfolgt statt durch rigide Rechtsvorgaben. Langfristig schafft dieser Ansatz mehr Freiheit, weil er individuell wirksam ist, Ressourcen effizienter nutzt und Parallelwelten weniger durch Zwang, sondern durch echte Chancenreduktionsbarrieren überwindet.

Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.afd.de/stephan-brandner-deutsche-sprache-ist-das-verbindende-element-unserer-gesellschaft/