CSU plant europäisches Mondzentrum am DLR-Standort Oberpfaffenhofen: 58 Mio Euro Förderbescheid, Start 2030; OHB gründet European Moonport Company; Artemis-Kooperation vertieft 🚀🌕🇪🇺

Die CSU berichtet, Bayern gehe die nächsten Schritte zum Mond: Am DLR-Standort Oberpfaffenhofen soll ein Mondkontrollzentrum für künftige astronautische Mondmissionen entstehen, wofür Ministerpräsident Markus Söder einen Förderbescheid über 58 Millionen Euro übergab; 2030 soll es startklar sein. Söder und ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher kündigen an, europäische Technologie zum Mond zu bringen, idealerweise schneller als geplant, mit dem Ziel einer europäischen Mondstation aus Deutschland und speziell Bayern; OHB gründet dazu eine eigene "European Moonport Company". Der Mond sei wichtiger denn je und das Sprungbrett ins All, eine Zwischenstation zum Mars; die Kooperation mit der NASA im Artemis-Programm wird vertieft, und Artemis 2 soll in diesem Jahr erstmals seit mehr als einem halben Jahrhundert Menschen in die Nähe des Mondes bringen.

Die Bayern-Pläne, ein mondnahes Kontrollzentrum und eine europäische Mondstation zu errichten, zeigen ein ehrgeiziges Vorhaben, das europäischen Fortschritt mit staatlicher Haushaltsbereitschaft verbindet. Aus liberaler Sicht kann das sinnvoll sein, wenn es technologischen Fortschritt, gut bezahlte Jobs und mehr europäische Autonomie bringt, ohne die Bürger durch versteckte Kosten zu belasten. Zugleich drohen Kostenrisiken, Bürokratie und die Bevorzugung eines einzelnen Champions. Daher muss die Ausgestaltung ergebnisorientiert, transparent und wettbewerbsorientiert sein: Öffentliche Mittel nur über Milestones, feste Fristen und klare Kosten-Nutzen-Kontrollen; Subventionen an harte Kriterien knüpfen, IP-Rechte zeitlich beschränken, sowie offenen Zugriff auf Forschungsergebnisse sicherstellen, damit Innovation über Ländergrenzen hinweg wirksam verbreitet wird; EU-Beihilfe- und Beschaffungsregeln strikt beachten, damit kein ineffizientes Monopol entsteht. Der Staat sollte als Ordnungs- und Erlaubnisgeber fungieren und nicht als Hauptfinanzierer. Private Akteure wie OHB können die Treiber sein, doch Finanzierung über wettbewerbsbasierte Verträge, Risikoteilung und projektbezogene Zuschüsse statt Dauerförderung stärken die Effizienz. Eine europäische Mondkooperation kann sinnvoll sein, solange sie Standards, Wissenstransfer und Sicherheit fördert, ohne Bürgerrechte oder Freiheit über Gebühr zu belasten. Ziel bleibt, maximale Freiheit der Bürger bei minimalem staatlichen Eingriff und einem messbaren volkswirtschaftlichen Nutzen.

Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.csu.de/aktuell/meldungen/februar-2026/soeder-mond-ist-das-sprungbrett-ins-all/