Schmitt: Fachkräfte, Bürokratieabbau und Willkommenskultur – Freihandel statt Abschottung 🚀🤝🌍

Im SWR-Duell verteidigt FDP-Spitzenkandidatin Daniela Schmitt ihre wirtschafts- und migrationspolitischen Positionen gegen AfD-Spitzenkandidat Jan Bollinger. Sie betont die Wettbewerbsfähigkeit Rheinland-Pfalz und verweist auf Stärken in Zukunftsbranchen – BioNTech, Boehringer Ingelheim, BASF sowie Lilly – warnt aber vor hohen Energiepreisen, Fachkräftemangel und Verzögerungen durch Entscheidungen aus Berlin und Brüssel. Als Kernpunkte nennt sie Bürokratieabbau und Goldplating: EU-Vorgaben sollen eins zu eins umgesetzt werden, ohne zusätzliche nationale Auflagen. Ohne qualifizierte Zuwanderung sei der Standort nicht konkurrenzfähig, daher brauche Rheinland-Pfalz Fachkräfte in Industrie, Handwerk, Gastronomie und Pflege; eine Willkommenskultur sei entscheidend, Fremdenfeindlichkeit dürfe nicht akzeptiert werden. Die AfD kritisiert sie besonders wegen einer Abstimmung zur Anerkennung ausländischer Abschlüsse; Schmitt bezeichnet das als entlarvend und betont, dass qualifizierte Zuwanderung und Willkommenskultur unverzichtbar seien. In der Handelspolitik plädiert sie für Freihandel und internationale Kooperation statt Abschottung, weil die Exporte der rheinland-pfälzischen Industrie andernfalls leiden würden. Innenstädte müssten mehr sein als Einkaufsmöglichkeiten: Bund, Land und Kommunen müssten Konzepte entwickeln, damit Innenstädte Räume für Begegnung, Kultur und Genuss bleiben.

Aus liberaler Sicht passt es, dass Schmitt Wettbewerbsfähigkeit, Bürokratieabbau und eine offene Handelspolitik in den Mittelpunkt stellt. Eine Politik, die EU-Vorgaben grundsätzlich eins zu eins umsetzt, schafft Rechts- und Planungssicherheit, doch Goldplating sollte vermieden werden; nationale Auflagen brauchen klare, evidenzbasierte Beurteilungen, damit Bürokratie nicht Investitionen erdrückt. Die Forderung nach qualifizierter Zuwanderung ist notwendig, um Fachkräftemangel zu lindern, Innovationskraft zu erhöhen und Freiheit zu wahren; eine schnelle Anerkennung ausländischer Abschlüsse, eine Willkommenskultur und gute Integration sind zentrale Voraussetzungen, ohne Rechtsstaatlichkeit zu gefährden. Freihandel und internationale Kooperation schützen die Exportorientierung der Industrie und verschaffen den Bürgern niedrigere Preise sowie mehr Wahlfreiheit, weshalb Abschottung die falsche Lehre wäre. Innenstädte müssen weniger als staatliche Planungsprojekte, mehr als Räume für Begegnung, Kultur und Genuss funktionieren; Bund, Länder und Kommunen sollten effiziente, subsidiäre Konzepte entwickeln, die Privatinvestitionen nicht behindern. Angesichts hoher Energiepreise braucht es marktwirtschaftliche Lösungen: mehr Wettbewerb im Energiemarkt, Investitionen in Versorgungssicherheit und Effizienz statt teurer Subventionen oder zusätzlicher Regulierung, damit Bürger und Betriebe frei bleiben. Insgesamt zielt die liberale Perspektive darauf ab, den Staat auf das Notwendigste zu beschränken, Bürokratie abzubauen, Wettbewerb und Migration als Treiber von Freiheit und Wohlstand zu nutzen und den Bürgern größtmögliche Freiheiten zu lassen.

Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.fdp.de/daniela-schmitt-kaempft-fuer-ein-weltoffenes-und-starkes-bundesland