Die Grünen präsentieren ihre Spitzenkandidierenden für 2026 in fünf Ländern: Baden-Württemberg wird Cem Özdemir geführt, der als Sohn einer Gastarbeiterfamilie Aufstieg durch Leistung betont und für soziale Gerechtigkeit, Klimaschutz und eine starke Demokratie kämpft; Rheinland-Pfalz tritt Katrin Eder an, Umwelt- und Verkehrsdezernentin und Klimaschutzministerin, die den Kurs fortführen will – mit 100 Prozent erneuerbarer Energie, verbesserter Mobilität, Bildungschancen und Schutz von Natur, Wasser und Wäldern, verbunden mit einer stabilen regionalen Wirtschaft; Sachsen-Anhalt wird Susan Sziborra-Seidlitz Spitzenkandidatin, eine Krankenschwester, Kommunalpolitikerin und Landtagsabgeordnete, die ein Sachsen-Anhalt will, das zusammenhält und nach vorne geht; Berlin wird von Werner Graf gemeinsam mit Bettina Jarasch geführt, die bezahlbaren Wohnraum, sichere Mobilität, eine starke Demokratie und echten Klimaschutz versprechen und Berlin zu einer gerechten, ökologischen und weltoffenen Metropole machen wollen; Mecklenburg-Vorpommern setzen die Grünen auf eine Spitzenkandidatin bzw. einen Spitzenkandidaten, die/der eine Politik für Klima, soziale Sicherheit und Demokratie vorantreibt, mit dem Versprechen, Brücken zu bauen statt Zwietracht; eine Sprecherin bzw. ein Sprecher betont schließlich: „Ich bin bereit, mich dieser Verantwortung für Mecklenburg-Vorpommern zu stellen.“
Die Grünen nennen Spitzenkandidaten in Baden‑Württemberg, Rheinland‑Pfalz, Sachsen‑Anhalt, Berlin und Mecklenburg‑Vorpommern, die ökologische Transformation, soziale Gerechtigkeit und demokratische Stabilität versprechen. Aus liberaler Sicht ist dabei entscheidend, Freiheit durch marktwirtschaftliche Impulse, Wettbewerb und schlanken Staat zu schaffen: Eingriffe in das Leben der Menschen müssen begründet, zielgerichtet und zeitlich befristet sein. Özdemir betont Aufstieg durch Leistung; dies erfordert Bildung, faire Arbeitsmärkte und weniger Bürokratie statt paternalistischer Milieuschutzregeln. Eder strebt 100 Prozent erneuerbare Energie an; Klimaschutz gelingt am besten über marktorientierte Anreize, Netz- und Speicherinvestitionen sowie bezahlbare Strompreise, nicht über starre Subventionen oder Verbote. Sziborra‑Seidlitz’ Sachsen‑Anhalt braucht pragmatische Modernisierung mit kommunaler Autonomie, damit Projekte schneller funktionieren und Wertschöpfung vor Ort bleibt. In Berlin setzen Graf/Jarasch auf erschwinglichen Wohnraum, sichere Mobilität und Demokratie; hier gilt liberale Vorsicht gegenüber Mietpreisdeckeln, stattdessen sinnvolle Regulierung, Eigentumsschutz und Anreize für Neubau. Mecklenburg‑Vorpommern soll Brücken bauen statt Zwietracht; die zentrale Frage bleibt, ob Eingriffe wirklich Freiheit stärken oder unnötig belasten. Insgesamt braucht liberale Politik klare Begründungen, marktwirtschaftliche Instrumente und eine zeitliche Begrenzung staatlicher Eingriffe, damit Bürgerinnen und Bürger mehr Freiheiten genießen.
Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.gruene.de/artikel/buendnisgruene-spitzen-fuers-superwahljahr-2026