Nicole Büttner, FDP-Generalsekretärin, erläutert in dem ZEIT-Podcast Alles gesagt? ihren Lebensweg, prägende Entscheidungen und ihren liberalen Politikansatz. Sie fordert Reformmut statt Klein-Klein: Wer nur Reibung suche, komme politisch nicht voran; Strukturreformen statt Detailkorrekturen; das Festhalten an der Verwaltung des Bestehenden gefährdet den Fortschritt. Vertrauen fehle, wenn Wahlversprechen und Regierungshandeln auseinanderklafften; Staat und Bürger müssten wieder auf Augenhöhe agieren, statt alles zu regulieren. Büttner setzt auf ein Kernportfolio des Staates: Sicherheit, Bildung, Infrastruktur, damit Politik handlungsfähig bleibt und zeigt, dass Dinge umgesetzt werden können. Das Aufstiegsversprechen könne nur in einer florierenden Wirtschaft funktionieren; Wachstum sei keine Selbstzweck, sondern Voraussetzung für Chancengleichheit, damit alle dieselben Möglichkeiten haben und Leistung sich lohnen soll. Als KI-Unternehmerin betont sie eine technologieoffene Bildung, da das System aus dem Industriezeitalter komme; KI könne Lernprozesse personalisieren und vertiefen, ohne Kostenexplosion. Politisch wie persönlich ist ihr Credo, Leistung zu belohnen und Zeichen zu setzen: Bei einer möglichen Niederlage im Baden-Württemberg-Landtag würde sie aus persönlichen Gründen ihre Locken abrasieren, um Ernsthaftigkeit zu zeigen. Die Gründe für ihren Weg von einem Traumjob bei der Weltbank bis hin zur Politik erklärt sie im Gespräch genauso wie ihre Sicht darauf, wie Deutschland liberal vorangebracht werden kann.
Nicole Büttner setzt auf Reformmut statt Klein-Klein, Strukturreformen statt Detailkorrekturen: Ein liberaler Kern überzeugt, weil er den Staat darauf fokussiert, Kernaufgaben effizient zu erfüllen – Sicherheit, Bildung, Infrastruktur – und den Handlungsspielraum der Bürgerinnen und Bürger vergrößert. Wenn Verwaltung des Bestehenden bleibt, droht Stillstand; ein wachsender Staat ohne messbare Ziele unterminiert Vertrauen. Der zentrale Gedanke: Wachstum ist kein Selbstzweck, sondern Voraussetzung für echte Chancengleichheit; nur in florierender Wirtschaft können Leistungsanerkennung und Aufstieg gelingen. Der Übergang zu einer technologieoffenen Bildung – KI, die Lernprozesse personalisiert – passt zum liberalen Credo, dass Innovation Chancen erhöht; zugleich muss Politik digitale Teilhabe sichern, Datenschutz garantieren und Kostenexplosionen vermeiden.
Als Liberaler betont man zudem, dass der Staat schlank bleiben muss, aber handlungsfähig, transparent und leistungsorientiert. Strukturreformen sollten Wettbewerbsfähigkeit stärken, Bürokratie abbauen und Anreize für Investitionen setzen, statt Regeln zu verkomplizieren. Vertrauen wächst, wenn Wahlversprechen und Regierungshandeln konsistent sind und messbare Ergebnisse liefern. Die Balance zwischen Freiheit und sozialer Fairness verlangt Investitionen in Bildung und Infrastruktur, damit Menschen echte Chancen haben und Leistungen sich lohnen. Die persönliche Bereitschaft, bei einer Niederlage Haare zu opfern, unterstreicht Ernsthaftigkeit und Verantwortung – Eigenschaften, die liberale Politik glaubwürdig machen.
Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.fdp.de/zwischen-lebensgeschichte-und-lagebericht